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Die Angst des Übersetzers - wo bleibt Hilfe für afghanische Helfer?

Dmitrij Kapitelman
Lesen, Schreiben, Mirsachenmerken. Journalismus darf auch Spaß machen.
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Dmitrij KapitelmanMittwoch, 29.12.2021

"Die Taliban haben Amir Azizi* ordentlich beschieden, dass sie ihn töten wollen", schreibt Tobias Schulze in der taz. Weil er vor zehn Jahren der Bundeswehr dabei half, gefangen genommene Taliban zu vernehmen. Einige Wochen lang, als achtzehnjähriger Dorfjugendlicher. 

Diese wenigen Wochen seines Lebens im deutschen Dienst genügen den Taliban aber für ewige Rache. Für den Schwur, Azizi hinzurichten. Beim Haus seiner Mutter wurde kürzlich ein offizieller Haftbefehl abgegeben. Der Übersetzer braucht dringend Hilfe.

"Seinen Gefährdungsanzeigen konnte der 30-Jährige Drohschreiben, Polizeiberichte und sogar Fotos eines Anschlags beifügen. Dass ihn die Arbeit für die Bundeswehr in Todesgefahr gebracht hat, kann er konkret nachweisen."

Die neue grün geführte Außenministerin Deutschlands betont, die afghanischen Helfer*innen nicht im Stich lassen zu wollen. Was in diesem Artikel allerdings deutlich wird, ist, dass die politische Praxis eine ganz andere ist. Absagen und Winkelzüge. Hoffnungslosigkeit und zynische bürokratische Zerreibung. 

Konkret recherchierte und handfeste Texte wie dieser, sind gerade jetzt immens wichtig, damit das Thema Afghanistan - und die deutsche Verantwortung dort - nicht in Vergessenheit gerät. Und still wegverwaltet werden kann.

(*Name aus Sicherheitsgründen geändert, Anmerkung auf taz.de)

Die Angst des Übersetzers - wo bleibt Hilfe für afghanische Helfer?

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Kommentare 1
  1. Christoph Weigel
    Christoph Weigel · vor 16 Tagen

    danke fürs piqn!

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