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Reportagen und Interviews

charly kowalczyk
journalist
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piqer: charly kowalczyk
Sonntag, 23.06.2019

Der gar nicht so andere Fußballverein

Union Berlin ist vor kurzem in die erste Bundesliga aufgestiegen. Darüber freuen sich viele Fußballfans, die gegen die unaufhaltsame Kommerzialisierung des Fußballzirkusses sind. Aber ist Union wirklich so ganz anders? Vor allem: Halten sie das Anderssein durch, wenn ein Sponsor die Geldbörse offen hält?

Werder Bremen ist auch so ein anderer Verein, zumindest sehen das viele Werder-Fans so. Doch auch dort schreitet die Kommerzialisierung voran. Vor einer Woche demonstrierten in Bremen 600 Fans gegen die Umbenennung des Weserstadions. In den kommenden zehn Jahren spielt Werder Bremen im „Wohninvest-Weserstadion“. 30 Millionen Euro soll dies der Immobilienfirma wert sein. "Der Name des Stadions, in dem der SV Werder seit jeher seine Heimspiele bestreitet, ist für uns einer der zentralen Aspekte der Identität unseres Vereins", erklären die Werder-Fans. Aber gegen Kohle scheint kein Gras gewachsen zu sein. So auch bei Union...

Kaum ist der Bundesliga Aufstieg geschafft, unterzeichnen die „Eisernen“ für mindestens zwei Jahre einen Sponsoren-Vertrag mit „Aroundtown“. Diese Aktiengesellschaft verdient ihr Geld unter anderem mit Gewerbe- und Hotelimmobilien. Die US-Fondsgesellschaft Blackrock hält bei dem Unternehmen ein größeres Aktienpaket. Zudem ist der neue Hauptsponsor von Union zu 39 Prozent beteiligt am Wohnimmobilien-Portfolio „Grand City Properties“. Ein Drittel der Immobilien von „Grand City Properties“ liegen im Bezirk Treptow-Köpenick, in dem Union zu Hause ist.

Christian Beek war Spieler und Manager des Clubs. Ein „Eiserner“ durch und durch. Nun meint er, Union solle sich ehrlich machen, der Club sei genauso kommerziell wie alle anderen Fußballvereine auch. Wird letztlich dann doch, um im Fußballgeschäft konkurrenzfähig zu bleiben, alles an Sponsoren verkauft, was nicht niet- und nagelfest ist?

Der gar nicht so andere Fußballverein
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