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Pop und Kultur

Xavier Naidoo: Langweilig wird's nie

Martin Böttcher
Journalist, Sammler
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Martin BöttcherMittwoch, 20.04.2022

Xavier Naidoo, Musiker aus Mannheim, hat heute "das Internet angezündet", wie man so unschön sagt. Auf Social Media, auf den Newsseiten der Zeitungen, Zeitschriften und Sendeanstalten wurde ausgiebig über sein 3-Minuten-Video diskutiert, in dem er sich dafür entschuldigt, mit "verstörenden Äußerungen irritiert und provoziert" zu haben. Man muss dafür natürlich wissen (und die meisten von uns dürften es ja auch mitbekommen haben): Naidoo ist Verschwörungstheorien verfallen, er hat antisemitische und auch homophobe Narrative bedient, er hat vor so genannten Reichsbürgern am Brandenburger Tor gesprochen. Dass er sich jetzt von seinem Verschwörungsglauben distanziert, ist wirklich eine Überraschung, vielleicht sogar eine kleine Sensation. 

Der hier gepiqdte Text von Christian Ditsch ist auf der Online-Seite der taz erschienen. Darin wird noch einmal aufgezählt, was Xavier Naidoo alles so getan und geteilt hat in den letzten Jahren. Ditsch schreibt aber auch, warum dieses Video nur ein erster Schritt sein kann, wenn es dem Sänger ernst damit ist, wieder zum Kreis der Vernünftigen gezählt zu werden. Da fehle noch einiges:

Es muss eine Abkehr erfolgen von allen Kontakten, die er im verschwörungsideologischen Millieu pflegt – egal, wie praktisch sie sein mögen. Diese Abkehr könnte als Opfer gedeutet werden, das er aus Reue erbringen muss. Doch vor allem wäre sie ein Zeichen und Selbstschutz. Denn wie soll Naidoo einen Ausstieg schaffen, wenn die Menschen, die ihn in seinem Verschwörungswahn gestützt haben, noch in seinem Umfeld sind?

Die Kritiker*innen sind sich übrigens uneins, wie Xavier Naidoos Kehrtwende zu  bewerten ist. Dass sie zumindest halbherzig erscheint, wird aber ziemlich oft erwähnt. Auch im Gespräch, das ich mit der Popkritikerin Jenni Zylka für den Deutschlandfunk Kultur geführt habe. 

Xavier Naidoo: Langweilig wird's nie

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