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Pop und Kultur

Warum "Rumours" von Fleetwood Mac nicht totzukriegen ist

Fabian Peltsch
Musikjournalist

Fabian Peltsch lebt und arbeitet in Peking und Berlin und schreibt regelmäßig für Rolling Stone, Musikexpress, Mint, China Table, RADII, Fluter und die Berliner Morgenpost. Er interessiert sich vor allem für globale Popkultur-Perspektiven jenseits von World-Music-Klischees.

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Fabian PeltschMontag, 28.02.2022

Fleetwood Macs "Rumours" hat diesen Monat Jubiläum gefeiert. 45 Jahre nach Erscheinen verkauft das Album sich noch immer wie geschnitten Brot. In Großbritannien ist es seit 928 Wochen kontinuierlich in den Charts. In den USA stand das Album im Januar auf Platz Eins der Vinyl-Verkaufscharts – und das, obwohl man die Platte auf jedem Flohmarkt hinterher geschmissen bekommt. Warum ist "Rumours" nicht totzukriegen? Ein Artikel im Guardian liefert einen Erklärungsversuch aus mehreren Perspektiven. 

Zum einen ist da natürlich die Seifenopern-artige Intensität der Songs: Stevie Nicks und Lindsey Buckingham legten in Liedern wie "Go Your Own Way" das Ende ihrer Beziehung brutal offen. Mick Fleetwoods Ehe lag ebenfalls in den letzten Zügen, nachdem seine Frau  ihn mit seinem besten Freund betrogen hatte. Christine McVie wiederum hatte eine Affäre mit dem Beleuchter der Gruppe, die ihrem Ehemann, Gitarrist John McVie, nicht lange verborgen bleiben konnte. Jedes Bandmitglied versuchte sich in der Musik zu therapieren. Die Schmerzen wurden zu Hymnen. Die Musikerin Lisa Jelliffe AKA Roxanne Roll resümiert:

A lot of modern pop releases feel like marketing compared to the authenticity of Rumours. [The band] knew what they created together was bigger than the personal turmoil. This album is incredibly meaningful for people, and it’s healing to take that to the dancefloor.

Für viele sei das Album der Einstieg in die Vinyl-Sammlerschaft erzählt einer von mehreren für den Artikel befragten Plattenhändlern. Und auch junge Menschen, die sich niemals eine Platte zulegen werden, sind im vergangenen Jahr auf die Band gestoßen, nachdem der Song "Dreams" durch ein Tiktok-Skate-Video einen zweiten Teenie-Frühling erlebte.

Ken Caillat, der als Co-Produzent an der Entstehung der Platte beteiligt war, sagt: 

I think the combination of the young band members – and that half of them were British and half of them were California hippies – and that the lyrics were fuelled by each of the couples breaking up simultaneously, made the songs relatable to people of all ages.Their youth and optimism shines through to this day.
Warum "Rumours" von Fleetwood Mac nicht totzukriegen ist

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