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Pop und Kultur

Fabian Peltsch
Musikjournalist
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piqer: Fabian Peltsch
Freitag, 27.03.2020

Tragödie hinter den Kulissen: Wie das Virus Konzertarbeiter in Existenznot bringt

Mit dem Coronavirus-Ausbruch erlebt auch die Multi-Milliarden-Dollar-Konzertindustrie einen abrupten Stillstand. Globale Player wie Live Nation Entertainment und AEG Presents haben riesige Stadion-Tourneen ausgesetzt. Mega-Festivals wie das Coachella wurden abgesagt oder verschoben. Das bedeutet natürlich nicht nur Einbußen für gefragte Künstler wie Billie Eilish, sondern bringt vor allem die vielen tausenden Menschen in Existenznot, die hinter den Kulissen die Show am Laufen halten und jetzt ohne Rücklagen vor dem Nichts stehen.

Die New York Times hat mit Betroffenen in den USA gesprochen, Lichttechnikern, Sound-Ingenieuren und Roadies, die meisten von ihnen fast schon kulturelle Wanderarbeiter, die ohne Gewerkschaft oder soziales Sicherheitsnetz von Tour zu Tour tingeln. Vor der Virus-Krise hatten sie sich wenig Sorgen machen müssen. Das Business boomte noch im vergangenen Jahr mit Ticketumsätzen von 5,6 Milliarden Dollar allein in Nordamerika. 

Of nine people interviewed for this article, most said they had no health insurance and even in good times had no work booked beyond about six months. “Our industry can’t work from home,” said Paul Bradley, the chief executive of Eventric, which makes software for managing tour logistics. “If they’re not on the road, they’re not being employed.”

Und das ist alles nur die US-Perspektive. Kleinere Artikel über die Lage in Deutschland gibt es unter anderem bei der FAZ oder in Form von Interviews mit Betroffenen bei T-Online. Dass das Thema für Diskussionsstoff sorgt ist wichtig, nicht zuletzt da der Fokus für Soforthilfemaßnahmen bislang oft nur auf der Unterstützung der Künstler selbst liegt. Dass die an Streaming-Konzerten nichts verdienen ist offensichtlich. Dass die Menschen hinter den Kulissen noch unsichtbarer werden als ohnehin schon, darf jetzt nicht passieren. 

Tragödie hinter den Kulissen: Wie das Virus Konzertarbeiter in Existenznot bringt
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