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Pop und Kultur

Rebuilding Europe – Kulturschaffende und Corona

Dorothea Tachler
Musikerin

Spielt und singt in Bands und macht Musik für Filme.
Ihre eigenen Bands heissen My Favourite Things und Hunki Dori.
Sammelt und verteilt Lieder und Artikel in München, Berlin und New York.

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Dorothea TachlerSonntag, 14.02.2021

Kulturschaffende in Europa sind wirtschaftlich am härtesten getroffen durch Corona, schlimmer als die Tourismusindustrie und etwa gleich stark wie Fluggesellschaften. Davon betroffen sind über 7,6 Millionen Menschen – Architekten, Autoren, Musiker, Journalisten, Schauspieler, Maler, Sänger und Werber. Die Industrie ist keine geringe: 2019 war der Gesamtumsatz mit 253 Milliarden Euro sogar weitaus größer als z. B. der der Automobilindustrie (107 Mrd.). Jean-Michel Jarre, französischer Komponist spaciger elektronischer Musik, sprach kürzlich bei einer Konferenz der "Gesac – The European Authors' Societies" (europäische Autoren- und Komponistenvereinigung). Er klingt wütend, als er daran erinnert, dass Politiker am Anfang der Krise den Kunstschaffenden geraten haben, sich doch einen anderen Job zu suchen. Denn Kunst und Kultur haben nicht nur den Auftrag, Menschen zu unterhalten, sondern die geistige Entwicklung einer Gesellschaft voranzutreiben. Darum hat die Vereinigung eine Studie erstellt – eben nicht nur mit Argumenten des geistigen Materials, sondern mit wirtschaftspolitischen – denn dieser Bereich war mit nur 10,8 % öffentlicher Finanzierung durch Regierungen überhaupt nicht gut subventioniert. Dies wollen sie nun verändern. Sie wollen den Bereich Kultur retten, denn die Wichtigkeit dessen sei vergleichbar mit "Innovationen und den Ergebnissen der Forschungen in den Naturwissenschaften". Jean-Noël Tronc, Vorsitzender der GESAC sagt in der Pressemitteilung der Organisation:

"Kultur und Kreativindustrie wirken als Beschleuniger für gesellschaftliche, soziale und nachhaltige Entwicklung."

Doch ist das Schreiben vielmehr eine neue Kulturpolitik, ein neues Modell wie Kultur behandelt werden sollte. 

Die Studie "Rebuilding Europe" will die Wichtigkeit von Kultur als wirtschaftliche Kraft bekräftigen und Kultur nicht als reinen "Freizeitspaß" stehen lassen – sie ist nachzulesen auf der dazugehörigen Webseite.

Rebuilding Europe – Kulturschaffende und Corona

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