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Pop und Kultur

Pitchforks Sunday Review: Retrospektive Würdigungen von Pop-Alben

christina mohr
Freie Autorin

Geboren in Frankfurt, heute wieder dort lebend und arbeitend - hauptberuflich für einen Sachbuch- und Wissenschaftsverlag, daneben als freie Autorin für Magazine wie Spex, Missy Magazine, Konkret, Die Anschläge, kaput-magazine.com, melodiva.de, culturmag.de.

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christina mohrMittwoch, 07.09.2022

In einer Zeit, in der das schleichende Verschwinden des Kultur- und vor allem des Popjournalismus beklagt werden muss, präsentiert sich das amerikanische Magazin pitchfork.com als eine der letzten Bastionen für ausführliche Betrachtungen. In der Reihe "Sunday Review" befasst sich jeden Sonntag ein:e Autor:in mit einem  "significant album from the past" (Teasertext). Das hier ausgewählte Album "Ultra" von Depeche Mode aus dem Jahr 1997 ist natürlich nur ein Beispiel, in der Reihe wurden bereits Lady Gaga, Peter Gabriel, Throwing Muses, Nina Hagen, John Legend, Emmylou Harris, Tricky... und -zig andere mehr besprochen. Die kurze Auflistung zeigt: Stilistische Beschränkungen gibt es nicht. Das Schöne und Wichtige an diesen retrospektiven Artikeln ist außerdem, dass die Autor:innen der historischen Einordnung viel Raum geben - anders, als es in aktuellen Rezensionen der Fall ist, die "nur" auf die Musik eingehen. So ist Ned Raggetts Text über "Ultra" neben der Würdigung der Songs und der künstlerischen Entwicklung der lange Zeit nicht ernst genommenen Band auch so etwas wie eine (konzentrierte) Depeche-Mode-Biographie – mit Fokus auf den schwierigen Neunzigerjahren, in denen Depeche Mode nicht nur den experimentell-kreativen Alan Wilder verloren (er verließ die Band 1995), sondern auch beinah Sänger Dave Gahan, der sich in Los Angeles einem definitiv zu wilden Rockstarleben aussetzte.

Aber wie gesagt, "Ultra" soll hier nur als Beispiel dienen, (fast) alle Beiträge sind der Lektüre wert. Im Lauf der Zeit entsteht ein – natürlich erratisches, subjektives – stetig wachsendes Kompendium, das die Bedeutung des Album-Formats einerseits und den Wert der Arbeit engagierter Journalist:innen andererseits hervorhebt. Vielleicht können popaffine Eltern ihren jugendlichen Nachwuchs zum Lesen animieren – aber Achtung: Die Textlänge übertrifft Twitter-Nachrichten um ein Vielfaches!

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