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Pop und Kultur

Martin Böttcher
Journalist, Sammler
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piqer: Martin Böttcher
Donnerstag, 12.10.2017

Michael Wendler: Der deutsche King of Trash

Wie schreibt Claudia Liebram so treffend am Beginn ihres Artikels über ein nicht enden wollendes Schlager- und Trashphänomen? So:

Schon möglich, dass es Menschen gibt, die von Michael Wendler noch nie gehört haben.

Diese Menschen gehören vermutlich zum glücklicheren Teil der Menschheit. Denn "der Wendler", wie sich der gelernte Speditionskaufmann selbst nennt, ist sogar für Schlagerverhältnisse ein ziemlich armes Licht, wie wir anderen spätestens seit seinem "Lied" "Sie liebt den DJ" wissen. Trotzdem ist es absolut faszinierend, wie es der 45-Jährige schafft, im Gespräch zu bleiben bzw. sich immer wieder ins Gespräch zu bringen. Claudia Liebram schreibt für die "Welt" über den jüngsten Stunt des Wendlers: Als "The German King of Pop" will er Ende Februar 2018 in den USA, wo er offenbar jetzt wohnt, ein Konzert geben. Auf seiner Facebook-Seite sieht das angemessen kitschig amerikanisch aus.

Machen wir uns nichts vor, das ist natürlich genau die Art von Ereignis, die Artikel wie den von Liebram und auch diesen hier von mir erzeugen soll. Ob aus diesem Konzert wirklich etwas wird, ob sich viele Menschen dieses Konzert antun werden, ob Michael Wendler das nur veranstaltet, um wieder ins Dschungelcamp oder zu Let's Dance eingekauft zu werden, wissen wir nicht. Aber so funktioniert Trash-Entertainment nun mal und manchmal brauchen wir (ich) das.

Michael Wendler: Der deutsche King of Trash
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