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Pop und Kultur

Klug und unterhaltsam auf das Filmjahr 2021 zurückblicken

Alexander Matzkeit

Alexander Matzkeit spricht und schreibt als freier Journalist über Film, Kultur und Medien, unter anderem für den epd. Sein Podcast heißt "Kulturindustrie".

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Alexander MatzkeitMittwoch, 12.01.2022

Ich beobachte seit Langem begeistert, wie das Internet Kulturkritiker*innen in direkten Dialog treten lässt. Ob in Podcasts (super) oder auf Social Media (oft nicht so super), das Publikum hatte seit dem OG "Literarischen Quartett" nicht mehr so oft die Möglichkeit, Menschen, die sich professionell mit Kultur beschäftigen, beim Abgleichen ihrer Ansichten zu begleiten – um sich dann selbst ein Urteil zu bilden.

In dieser Tradition steht auch seit vielen Jahren der "Movie Club" des Online-Magazins Slate. Vier Filmkritiker*innen, darunter die Hauskritikerin Dana Stevens (auf deren bald erscheinendes erstes Buch ich mich schon sehr freue) und drei Gäste ihrer Wahl, blicken auf das Filmjahr in Briefen zurück, die sie reihum aneinander schreiben. Dabei teilen sie nicht nur ihre Top-10-Listen, sondern auch verstreute Gedanken, zu denen sie sich gegenseitig inspirieren. Der Ton ist meistens leicht, als würde man auf einer Silvesterparty beieinander stehen, und nicht selten wird es auch albern. Ein großartiges Format, das es viel öfter geben sollte. (Seinen eigenen "TV Club" hat Slate aus unbekannten Gründen wieder aufgegeben.)

Dieses Jahr dreht sich das Geschehen vor allem um zwei Dinge: Erstens, was sind Kinofilme im derzeitigen Hollywood-Ökosystem, unter dem zusätzlichen Einfluss einer Pandemie, überhaupt noch wert? Zweitens: War 2021 ein Jahr der Musicals (In the Heights, West Side Story, Tick Tick Boom, Dear Evan Hansen ...) und wenn ja, wie und warum? In den insgesamt zwölf kurzen Einträgen gibt es außerdem unter anderem eine Umdichtung von "Gee, Officer Krupke" von Odie Henderson (rogerebert.com), ein Sonett von Dana Stevens, Gedanken zum Tod der Filmkomödie von Bilge Ebiri (Vulture) und zu Lockdown-Filmen von Allison Willmore (New York Magazine). Wer eine gute Einstimmung auf die Oscar-Saison braucht – gern geschehen. (P.S. Wer noch eine fünfte Top 10 braucht, von jemandem, der leider nicht so viele Filme sehen konnte, wie er gerne gewollt hätte, hier ist meine.)

Klug und unterhaltsam auf das Filmjahr 2021 zurückblicken

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