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Pop und Kultur

christina mohr
Freie Autorin

Geboren in Frankfurt, heute wieder dort lebend und arbeitend - hauptberuflich für einen Sachbuch- und Wissenschaftsverlag, daneben als freie Autorin für Magazine wie Spex, Missy Magazine, Konkret, Die Anschläge, kaput-magazine.com, melodiva.de, culturmag.de.

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piqer: christina mohr
Mittwoch, 13.09.2017

Hyper Listening

"Ey, da müsste Musik sein", sinniert Vincent Weiss in seinem gleichnamigen Hit - dabei ist ubiquitäre Beschallung längst Realität. Ob im Auto, beim Joggen mit Ohrstöpseln oder als Hintergrundberieselung im Supermarkt: Überall IST Musik.

Der britische Autor und Komponist Robert Barry untersucht in seinem Buch "The Music of the Future" die Auswirkungen von allgegenwärtig präsenter Musik - und kommt zu dem Schluss, dass wir im Zeitalter des "hyper listening" leben (vergleichbar mit "hyper attention", die wir beim Videospiel aufbringen). Ob dabei einzelne Songs überhaupt noch von Bedeutung sind, oder ob mit "Musique non-stop" (Kraftwerk) auch der Verlust genussvoller Rezeption einhergeht, ist eine von vielen Fragen, die sich während der Lektüre von Barrys Buch stellen.

Hyper Listening
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