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Pop und Kultur

christina mohr
Freie Autorin

Geboren in Frankfurt, heute wieder dort lebend und arbeitend - hauptberuflich für einen Sachbuch- und Wissenschaftsverlag, daneben als freie Autorin für Magazine wie Spex, Missy Magazine, Konkret, Die Anschläge, kaput-magazine.com, melodiva.de, culturmag.de.

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piqer: christina mohr
Mittwoch, 16.01.2019

Die Zukunft des Rock ist weiblich!

Zugegeben: Musikmagazine und Blogs haben schon seit einiger Zeit bemerkt, dass die Zukunft des Rock'n'Roll (bzw. der Gitarrenmusik – oder vielleicht der Popmusik überhaupt?) in weiblichen Händen liegt. Künstlerinnen wie St. Vincent, Courtney Barnett, Anna Calvi, Mitski und viele andere definieren Genres neu, eignen sich Stile individuell an und scharen immer größere Fanmengen um sich. Das ist keine ganz neue Erkenntnis – trotzdem schön, dass sich eine große Tageszeitung wie die SZ auf langer Strecke dem Phänomen widmet, aktuelle Musikerinnen vorstellt und überdies dem Macho-Rock adieu sagt. Zitat Jan Stremmel: "Vielleicht wäre das also eine halbwegs akzeptable Pauschalaussage: Während Männer den Erfolg der alten Rezepte noch abreiten, bis auch der letzte Babyboomer zu taub für einen Albumkauf ist, erkunden Frauen tendenziell das Neue."

Die Zukunft des Rock ist weiblich!
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Kommentare 3
  1. Dirk Janssen
    Dirk Janssen · Erstellt vor 6 Monaten ·

    Das Gefühl habe ich auch. Ich merke das noch am ehesten, wenn ich Frauenbands live sehe. Es scheint als ob Frauenbands auch auf der Bühne mehr Freude an der Musik ausstrahlen. Mir machen solche Konzerte mehr Spaß als die alten Rocker in ihren alten Posen zu sehen. Besonders schön, wenn Frauenbands die Glamrocker imitieren (z.B. Thunderpussies)!

  2. Jan Paersch
    Jan Paersch · Erstellt vor 6 Monaten ·

    Genau mein Eindruck auch auf einem großen Popfestival letztes Jahr: http://www.taz.de/Arch...

  3. Jan Paersch
    Jan Paersch · Erstellt vor 6 Monaten ·

    Noch einmal aufmerksam gelesen, da steht viel Richtiges drin. Was Anna Calvi betrifft, verstehe ich die Begeisterung der Labelfrau über deren crazy Gitarrenspiel nur zum Teil: "Dieses männliche Ritual so dermaßen ironisch zu überhöhen, das habe ich in 24 Jahren noch nie erlebt." Zum einen gibt es sowohl Calvi als auch, too name but a few, PJ Harvey und St. Vincent schon eine Weile - die haben schon vor Jahren tolle Sachen auf der Bühne gemacht. Zum zweiten frage ich mich, ob Calvi das so ironisch meint. Mein Eindruck beim Konzert am Samstag: nein. Zum dritten: brauchtes überhaupt neue "Gitarrenhelden"? Klar, Fender und andere Hersteller gehen womöglich ein, aber ich brauche eigentlich keinen Hendrix-Klon in weiblich. Auch wenn es gut aussieht.

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