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Pop und Kultur

Die Rückkehr des Roger Cicero

Martin Böttcher
Journalist, Sammler
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Martin BöttcherSonntag, 01.05.2022

Sechs Jahre ist es her, dass der Sänger Roger Cicero überraschend und tragisch früh gestorben ist, gerade einmal 45 Jahre alt. Er soll an den Folgen eines Hirnschlags gestorben sein, die Jahre zuvor soll er am chronischen Erschöpfungssyndrom gelitten haben.

Ich schreibe das ein bisschen vorsichtig, weil in Sachen Roger Cicero nicht immer alle Tatsachen auf den Tisch gelegt wurden: Der 1970 in Berlin geborene Musiker war ein deutscher Pop-Star, der viele Platten verkauft hat. Im Hintergrund arbeitete ein Team an seinen Songs und an seiner Vermarktung, Kommerz ist in diesem Zusammenhang mindestens genauso wichtig wie die Kunst.

Mit diesem Gedanken im Hinterkopf kann man sich die 2018 gemachte, jetzt noch einmal ausgestrahlte Doku "Roger Cicero – Ein Leben für die Musik" ansehen (bis zum 6.5. in der 3Sat-Mediathek). Eine Doku, die auf der einen Seite wie ein Imagefilm für Roger Cicero wirkt: Hervorgehoben werden sein musikalisches Können und seine Erfolge, zu Wort kommen Management, Mitmusiker, Produzenten, aber auch andere prominente Gestalten wie Yvonne Catterfeld und Till Brönner. Auf der anderen Seite sieht man, dass Roger Cicero eben auch ein Produkt war, mit dem ein Markt erobert werden sollte. Und ob er wirklich so sympathisch war, wie er auf der Bühne wirkte? Yvonne Catterfeld erzählt merkwürdig distanziert über Cicero, mit dem sie auch gemeinsam gesungen hat. Ich selbst habe Cicero ein paar Monate vor seinem Tod interviewt und es ist mir dabei nicht gelungen, seine Fassade zu durchbrechen. Aber diese Fassade war sehr auffällig.

Im Kino lief ja auch gerade ein anderer Film über Roger Cicero: "Zwei Leben, eine Bühne". Ich habe ihn noch nicht gesehen, aber in der "neuen musikzeitschrift" aus Regensburg einen ganz interessanten Artikel dazu gefunden. So oder so: Ich würde mir gerade von den öffentlich-rechtlichen Dokus mehr Distanz und einen ausgeprägteren kritischen Blick wünschen, wenn es um deutsche Stars geht. Weniger Affirmation, mehr Dekonstruktion.

Die Rückkehr des Roger Cicero

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Kommentare 1
  1. Jan Paersch
    Jan Paersch · vor 25 Tagen

    Aber gibt es denn einen Grund, an der Todesursache zu zweifeln?

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