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Pop und Kultur

Die Elvis-Gelddruck-Maschine fährt noch mal hoch!

Martin Böttcher
Journalist, Sammler
Zum piqer-Profil
Martin BöttcherFreitag, 17.06.2022

Der hier empfohlene piq ist nur ein kurzer Beitrag von Christian Gehrke in der Berliner Zeitung. Er soll exemplarisch für das stehen, was gerade in vollem Gange ist, nämlich das nächste Level der Unternehmung "unfassbar viel Geld verdienen mit Elvis". Das ist nämlich ein wirklich generalstabsmäßig geplanter Masterplan, der seit dem Tod von Elvis im Jahr 1977 umgesetzt wird. Elvis taucht regelmäßig sehr weit vorne in der Liste der toten Musiker auf, mit denen am meisten Geld verdient wird. 2021, so schätzt das auf solche Listen spezialisierte Forbes Magazine, hat Elvis rund 30 Millionen Dollar in die Kassen seiner Erben und Nachlassverwalter gespült.

In Las Vegas, so der Artikel, sollen jetzt Hochzeiten mit einem Elvis-Double als Pfarrer oder Trauzeugen verboten werden. Warum? Es geht um die unbefugte Verwendung von "Elvis Presleys Namen, Ähnlichkeit, Stimmbild und andere Elemente von Elvis Presleys Persönlichkeit in Werbung, Waren und anderem".

Gleichzeitig hoffen die Nachkommen auf einen riesigen Effekt durch den neuen Elvis-Film von Baz Luhrman, der bei uns am 23. Juni ins Kino kommt. Wie schon beim Freddy-Mercury-Biopic "Bohemian Rhapsody" wird wohl nicht ganz zu Unrecht erwartet, dass sich alte und neue Fans mit der Musik von Elvis beschäftigen oder sie neu entdecken, kaufen, streamen. Der wirklich aufwändig produzierte Soundtrack zum Film mit vielen Originalsongs, Coverversionen, Remixen und von Elvis-Tracks inspirierten neuen Songs soll ebenfalls dazu beitragen.

Das wird wahrscheinlich alles eintreten, die Frage ist nur: In welchem Umfang genau? Ironie bei der ganzen Sache: Der neue Film kreist ja um die Frage, inwiefern Colonel Tom Parker, der Manager von Elvis, in seiner Geldgier und in seiner Geschäftemacherei für das vorzeitige und nicht besonders ruhmvolle Ende von Elvis verantwortlich war. Aber das sind wohl Feinheiten, die im kommenden Elvis-Rummel untergehen werden.

Die Elvis-Gelddruck-Maschine fährt noch mal hoch!

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Kommentare 2
  1. Jan Paersch
    Jan Paersch · vor 16 Tagen

    Glaubt man der SZ, kann man sich den Film ersparen:
    Nehmen wir einmal an, der Wikipedia-Eintrag von Elvis Presley hätte eine Nase. Und könnte koksen. Ganz viel. Dann hat man eine ungefähre Vorstellung davon, wie der Film "Elvis" aussieht.
    https://www.sueddeutsc...

    1. Martin Böttcher
      Martin Böttcher · vor 16 Tagen

      Ich konnte den Film schon sehen und finde ihn echt sehr unterhaltsam. Es ist halt typisch Luhrmann, aber Elvis und die endlosen Überhöhungen, die er so in der Vergangenheit erfahren hat, tragen das. Ich kokse nicht, deshalb weiß ich nicht, ob die SZ das richtig sieht 😊

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