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Pop und Kultur

David Bowie als Schauspieler

christina mohr
Freie Autorin

Geboren in Frankfurt, heute wieder dort lebend und arbeitend - hauptberuflich für einen Sachbuch- und Wissenschaftsverlag, daneben als freie Autorin für Magazine wie Spex, Missy Magazine, Konkret, Die Anschläge, kaput-magazine.com, melodiva.de, culturmag.de.

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christina mohrFreitag, 07.01.2022

Am Samstag, den 8. Januar 2022 würde David Bowie 75 Jahre alt – leider jährt sich sein Todestag am 10. Januar bereits zum sechsten Mal. Doch auch nach seinem Ableben ist die Faszination, die Bowie als Mensch, Musiker und Kunstfigur ausübte, ungebrochen, was die Anzahl der postumen journalistischen Würdigungen am kommenden Wochenende in die Höhe schnellen lassen wird. In der extensiven Berichterstattung kommt jedoch ein Bereich aus Bowies Schaffen oft etwas zu kurz: Seine Filmauftritte nämlich. Das ist ein nicht ganz so sicheres Terrain, wie über seine Musik zu schreiben oder seine verschiedenen stilistischen Inkarnationen. Denn David Bowie spielte in sehr vielen Filmen mit: die Arbeit als Schauspieler erscheint schon allein aufgrund seiner dezidiert visuell ausgerichteten Künstler-Persona folgerichtig. Aber nicht alle diese Filme sind so gut wie "The Man Who Fell To Earth" (1976, Regie Nicolas Roeg), und manch eine:r mag noch immer Fremdscham bei der Erinnerung an den Fantasyfilm "Labyrinth" empfinden (der 1986 ziemlich floppte und inzwischen als Kultstreifen rehabilitiert ist).

BBC-Autorin Rachel Pronger fächert in einem ausführlichen Artikel Bowies zahlreiche Filme auf und liefert schlüssige Interpretationen, zum Beispiel zu Bowies Rolle als Andy Warhol in Julian Schnabels Spielfilm "Basquiat" aus dem Jahr 1996:

Based on Schnabel's friendship with the artist Jean-Michel Basquiat, the film is full of characters modelled on real people from the 1980s New York art scene. In real life, Warhol was a hero of Bowie's – there's a song dedicated to him on Hunky Dory – and the two had crossed paths at parties. By casting Bowie, Schnabel has one legendary artist disguise themselves as another, and in doing so taps into the same ideas about fame that defined Warhol's art. Bowie delivers a delightfully ironic turn, peering out from beneath a silver shock wig (taken from Warhol's real-life wig collection), his lip curled in constant amusement. In a film that sometimes takes itself too seriously, Bowie delivers a dose of wry camp, playfully exposing the shallow nature of artworld celebrity and once again blurring the boundaries between reality and performance.

Und sogar für Bowies Rolle in "Labyrinth" findet Pronger versöhnliche, lobende Worte:

Bowie's justifiably much-loved performance as the Goblin King is key to the film's appeal. Resplendent in bejewelled blouses, outrageously tight trousers and a shocking wig that tops even Warhol's, Bowie relishes the opportunity to play the villain. On his own terms, Henson was himself something of a genius, and like Roeg he delivers a series of memorable images that capitalise on his star's incandescent charisma. Bowie's Jareth fizzes with mischievous magic, as he materialises like a shimmering apparition in an open window or strides upside-down across rotating Escher-indebted stairways.

Eine schöne Ergänzung zu den ab morgen zu erwartenden Huldigungen David Bowies, the man who left earth way too soon.

David Bowie als Schauspieler

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