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Dank der Mobile-Version spielen mehr Mädchen Fortnite Battle Royale – doch nicht allen gefällt das

Sonja Wild
Redakteurin, Spielebloggerin

Hat englische und deutsche Literaturwissenschaft sowie Politik in Erlangen studiert. Schreibt auf lostlevels.de über Indie-Spiele und arbeitet in der Redaktion des Bookazines WASD mit. Lebt, spielt und arbeitet in Berlin.

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Sonja WildSamstag, 31.03.2018

Kein Computerspiel ist derzeit beliebter als der Battle Royale-Modus des Survival-Spiels Fortnite, und das mit einem simplen Spielprinzip: Bis zu 100 Spieler*innen landen auf einer verlassenen Insel und kämpfen in einem immer kleiner werdenden Gebiet gegeneinander, bis eine(r) oder ein Team übrig bleibt und gewinnt.

Fortnite Battle Royale, das sein Prinzip schamlos vom älteren Player Unknown's Battlegrounds geklaut hat (das wiederum von einem japanischen Spielfilm inspiriert ist) ist das meistgesehene Spiel auf Twitch und bricht YouTube-Rekorde. Das Free-to-Play-Spiel mit der bunten Cartoon-Optik ist besonders unter Kindern und Jugendlichen populär. Dass es nun auch eine Mobile-Version gibt, führt in den USA bereits zu Problemen an Schulen.

Interessanter finde ich allerdings eine andere Konsequenz aus der Mobile-Version, mit der sich der verlinkte Kotaku-Artikel von Patricia Hernandez befasst: Seit sich Fortnite auf dem iPhone spielen lässt, steigt der Anteil der Spielerinnen offenbar erheblich. Kein Wunder: Viele Jugendliche, die weder Konsole noch spieletauglichen PC besitzen, bekommen nun zum ersten Mal die Möglichkeit, den Hype selbst nachzuvollziehen – und Mädchen und Frauen machen einen erheblichen Teil dieser Zielgruppe aus.

Dass der Frauenanteil in der Mobile-Version erheblich höher ist, blieb auch männlichen Spielern nicht verborgen. Hernandez hat Reaktionen darauf auf Twitter gesammelt und mit Spieler*innen und Lehrkräften gesprochen. Problematisch (und bezeichnend) ist besonders die Ablehnung durch einen harten Kern vor allem männlicher Spieler, die der Mobile-Version ihre Berechtigung absprechen, obwohl oder gerade weil sie neue Zielgruppen anspricht. Das erinnert ein bisschen an die Arroganz gegenüber vermeintlich minderwertigen Casual Games. Und es ist, wie Hernandez richtig schreibt, nicht nur für Spielerinnen ein Problem:

„There’s both a class and gender element to why Fortnite on mobile gets hate, though sometimes they intersect.“

Dank der Mobile-Version spielen mehr Mädchen Fortnite Battle Royale – doch nicht allen gefällt das

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