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Moritz Orendt

Gründer von Blogbox, Content Captain und Atlas der Selbstständigkeit. Freelancer. Online Marketing, digitale Produktentwicklung.

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piqer: Moritz Orendt
Donnerstag, 23.04.2020

Die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise

Letztes Jahr saß ich monatlich mit Juri Wallwitz zusammen, um für den piqd Wirtschaft Podcast  über die großen Themen der Wirtschaft zu sprechen.

Diese Themen haben in den letzten Monaten enorm an Relevanz gewonnen, sei es Staatsverschuldung, EURO, Löhne, Finanzmärkte, Krisen, Geld oder Wohlstand.

Deswegen kamen wir am 27.04. für das piqd Online College zusammen und diskutierten über folgende Fragen:

  • Wie stark beschleunigt sich der Strukturwandel durch die Corona-Krise? Kommt es zu einem Sterben der Innenstädte, weil wir jetzt alle online bestellen und dies dann in Zukunft so beibehalten?
  • Wie effektiv sind die angekündigten Staatshilfen? Ist das Geld aus Altmaiers "Bazooka" gut eingesetzt?
  • Was wird aus dem Schuldenberg?
  • Welches Szenario der wirtschaftlichen Entwicklung ist wahrscheinlich? V (nach dem Absturz es geht sofort wieder aufwärts), U (nach dem Absturz dauert es ein wenig, bis es wieder aufwärts geht) oder L (nach dem Absturz bleibt es erstmal finster)?
  • Wie wirkt sich die Krise auf die CO2-Produktion aus?
  • Was sind die Folgen der Krise für die Europäische Union?

Die Aufzeichnung unserer Session könnt ihr hier bei YouTube sehen.

Die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise
9
8 Stimmen
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Kommentare 8
  1. Marion Bruchhäuser
    Marion Bruchhäuser · vor einem Monat

    # Eine Einordnung der These "Schulden machen ohne Ende und dann einfach ein paar Nullen streichen" wäre sehr interessiert. Das hatte Juri ja hier auch aufgegriffen https://www.piqd.de/us... und hier ist z.B. ein Aufruf dazu für Amerika https://eand.co/americ.... Vor allem weil es da ja auch sehr gegenteilige Meinungen gibt. Und/oder ist die Situation in Deutschland/Europa anders zu sehen?

    # Aussage einer Freundin von mir - "In Deutschland können ein paar Insolvenzen gesamtökonisch gesehen nicht schaden". Was ist da dran?

    # Interessant wäre auch ein Vergleich der wirtschaftlichen Folgen szenario-basiert. Ich glaube für manche Menschen ist es schwer zu verstehen, dass ein langer Lockdown evtl. doch noch günstiger ist als wenn ein großer Teil der Bevölkerung dann nicht mehr arbeitsfähig ist (nicht mehr da oder durch Spätschäden).
    Und wie lassen sich die gesundheitlichen Seiteneffekte der Lockdownstrategie ökonomisch einordnen?

    1. Moritz Orendt
      Moritz Orendt · vor einem Monat

      Liebe Marion,

      vielen Dank für deine Fragen!

      1. Schulden streichen finde ich ein super Diskussionsthema: Ich glaube, dass es sogar in der Thora steht, dass alle sieben Jahre die Schulden gestrichen werden sollten.

      2. Gutes Thema, Insolvenzen sollten wir besprechen. Das nehme ich auf.

      3. Puh, ob wir uns da ran trauen... Meiner Meinung nach sollte man das nicht rein ökonomisch betrachten. Aber eine gute Frage!

    2. Marion Bruchhäuser
      Marion Bruchhäuser · vor einem Monat

      @Moritz Orendt Zu 3) Juri ist ja quasi ein Universalgelehrter, das geht schon ;-)

    3. Moritz Orendt
      Moritz Orendt · vor einem Monat

      @Marion Bruchhäuser Da ham Sie jetzt wieder recht ;-)

    4. Georg Wallwitz
      Georg Wallwitz · vor einem Monat

      @Moritz Orendt Schuldenerlass gibt es nur alle Jubeljahre. Und das ist nach sieben mal sieben Jahren. Also alle 50 Jahre.
      Sonst würde ja auch kaum noch jemand einen Kredit vergeben, der länger läuft als eine Schamfrist:
      https://de.wikipedia.o...

    5. Moritz Orendt
      Moritz Orendt · vor einem Monat

      @Georg Wallwitz Danke! Stimmt, alle sieben Jahre ist schon arg oft...

  2. Reinhard Graeff
    Reinhard Graeff · vor einem Monat

    Die Fragen greifen nach meinem Dafürhalten zu kurz.
    Spätestens seit der Finanzkrise scheint mir klar zu sein, dass das konventionelle Modell von Kreditgewährung und Tilgung von Schulden nicht mehr greift, was die Staatsschulden angeht - in Ländern wie den USA wird das auch für die Verschuldung von Konsumenten gelten.
    Außerdem wird im Zuge der extrem lockeren Geldpolitik der Zentralbanken ja immer wieder behauptet, brei zahlreichen Unternehmen handele es sich um "Zombies", die nur wegen der unter anderen Umständen nicht erfolgenden Kreditgewährung überleben könnten.
    Also wäre, unabhängig von und zusätzlich zu den eher kurzfristigen Themen, die Ihr aufgeführt habt, doch zu fragen
    (1) wie kann klimaverträglich gewirtschaftet werden
    (2) wie kann Wirtschaft stattfinden ohne die gewohnte und überkommene Rolle, die Geld
    dabei bisher spielt
    (3) wie findet der Übergang statt

    1. Moritz Orendt
      Moritz Orendt · vor einem Monat

      Hallo Reinhard,
      vielen Dank für deinen Kommentar und deine Fragen:

      Meine Perspektive:

      - Ich sehe es auch so, dass das Modell der Kreditgewährung und Tilgung vor Herausforderungen steht. Dass es grundsätzlich möglich ist, die Staatsverschuldung abzubauen, bewies ja Deutschland zwischen der Finanzkrise und der Corona-Krise (von 80% des BIP auf knapp über 60%). Aber deinen Punkt sehe ich auch, und den nehme ich auf. Danke!

      - Zombie-Firmen wird es wohl leider weiter geben. Und die Staatshilfen werden die auch zusätzlich am Leben halten. Da werden wir auf alle Fälle drüber sprechen. Wir werden bei Staatshilfen auch darüber sprechen, ob sie bei den richtigen ankommen und ob sie nicht hauptsächlich Aktionäre reich machen. Den Artikel dazu fand ich recht hilfreich: https://www.sueddeutsc...

      - Zu den grundsätzlichen Fragen an das Wirtschaftssystem: Das finde ich auch alles interessant und wichtig, ich befürchte aber, dass diese Fragen über unsere 45 Minuten hinausragen. Vielleicht müssen wir da nochmal eine Extra-Session machen.

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