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Medien und Gesellschaft

Hakan Tanriverdi
Journalist, Süddeutsche Zeitung

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piqer: Hakan Tanriverdi
Dienstag, 02.01.2018

Wir bekommen schmerzhaft zu spüren, was fehlende Pressefreiheit bedeutet: Russland-Hack

Was wissen wir eigentlich über die Hacker-Angriffe auf die US-Wahl? Jede Menge, könnten wir sagen, und das wäre nicht gelogen. Selten ist eine Hackeraktion so gut aufgeklärt gewesen wie diese aus 2016. 

Aber all diese Informationen kommen fast ausschließlich aus einer Perspektive: der amerikanischen und der westlichen. Das heißt: Unser Bild ist vollständig genug, um ein Urteil zu fällen, aber es reicht nicht aus, um die Motive zu verstehen.

Denn russische ExpertInnen (aus dem Sicherheitsbereich) reden nicht mit westlichen Journalisten. (Es gibt ohnehin nicht viele dieser Journalisten in Russland.) Diese Menschen, also die ExpertInnen, deren Sicht wir brauchen für einen klareren Blick - also mehr als staatlicher Propaganda - reden mit russischen Journalisten. 

Und tatsächlich gab es ein paar Geschichten - scoops genannt - von russischen, unabhängigen Nachrichtenseiten. Es waren nicht viele, aber allein diese paar Geschichten führen uns vor Augen, was fehlt, wenn die Presse nicht frei arbeiten kann. Julia Ioffe zeigt auf, was das für Scoops waren und wie sie die Diskussion entscheidend vorangebracht haben.

"When these voices are silenced, we know far less than we need about vital national security interests."

Wir bekommen schmerzhaft zu spüren, was fehlende Pressefreiheit bedeutet: Russland-Hack
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