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Medien und Gesellschaft

Florian Meyer-Hawranek
Head of Content, PULS

Redakteur bei PULS, dem jungen Programm des Bayerischen Rundfunks | u.a. für den Podcast "Einfach machen" und die Reportagereihe "Die Frage" | davor: Reporter für Fernsehen, Hörfunk und Print u.a. für quer | unterwegs in München, im Netz und in Lateinamerika

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piqer: Florian Meyer-Hawranek
Montag, 29.04.2019

Wie Zukunft (jetzt schon) erfahrbar gemacht werden soll

Was ist die Zukunft? Wie können wir sie uns vorstellen? Und: Wie können wir verschiedene mögliche Zukünfte erfahrbar machen? Diese großen Fragen stehen am Anfang dieser Episode des Zündfunk Generators. Die Podcast-Episode will ergründen, wie und mit welchen Methoden wir jetzt - also in der Gegenwart - erfahren können, wie wir in Zukunft leben, um dadurch bereits heute möglichst kluge Entscheidungen für verschiedene Zukunftsszenarien treffen zu können.

Eine große Aufgabe für eine gute Stunde Podcast, deren Notwendigkeit jedoch vom schlauen israelischen Historiker Yuval Noah Harari (u. a. "Homo Deus") untermauert wird. Zwei Beispiele:

  • Anab Jain hat Superflux gegründet, ein Kreativstudio, das Design, Theater, Installation und künstlerische Forschung vereint, u. a. um begehbare Zukunftsräume zu entwickeln: "Ich verdiene mein Geld damit, die Zukunft zu besuchen - viele mögliche Zukünfte. Aus den Zukünften bringe ich dann Beweise mit zurück, um diese heute zu erleben." Beispiele für die Arbeit von Superflux: Denkanstöße für eine neue Spezies von synthetisch hergestellten Bienen oder ein Buch namens "Haustiere als Protein". Und mit "Mitigation of Shock" hat Superflux eine Wohnung der Zukunft gebaut unter der Annahme: Was, wenn die Klimahochrechnungen tatsächlich eintreten?
  • In Nürnberg entsteht eine neue Zweigstelle des Deutschen Museums: das "Zukunftsmuseum". Dort soll die Technik von Übermorgen zugänglich werden, um uns heute Perspektiven auf morgen zu eröffnen. Beispielsweise in der Automatisierung in einer extra im Museum angelegten Fertigungsanlage - in der natürlich längst Automaten übernommen haben. "Werden wir Automaten? Das ist eigentlich die große Frage, die über allem steht", sagt Andreas Gundelwein, vom Deutschen Museum. "Werden mir Automaten in Zukunft die Arbeit abnehmen oder wegnehmen? Und wie sieht es mit der Gefahr der Weltherrschaft durch Maschinen aus? Welche Rolle spielen wir da noch? Welche Rolle möchte ich spielen?"
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