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Medien und Gesellschaft

Dirk Liesemer
Autor und Reporter
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Dirk Liesemer
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Samstag, 09.11.2019

Wie Silke und Holger Friedrich gegen die "sich ausbreitende strukturelle Langeweile" kämpfen wollen

Wenn Zeitungen den Besitzer wechseln geht es meist um Rendite und Sparpotentiale. Silke und Holger Friedrich, die kürzlich die kriselnde Berliner Zeitung übernommen haben, haben zwar ebenfalls nicht vor, ihr Vermögen zu versenken, im Gegensatz zu anderen Unternehmern formulieren sie jedoch öffentlich ihre Vorstellungen, welchen publizistischen Kurs sie einschlagen wollen. Schon die Ausführlichkeit und der engagierte Ton ihres Manifestes machen deutlich, dass sie dabei keineswegs tiefstapeln. Vielleicht wird es sich als ein Vorteil herausstellen, dass die beiden keine publizistische Karriere vorzuweisen haben, sondern technischen Sachverstand mitbringen und sich als engagierte Bürger begreifen. Es wird jedenfalls spannend, wie sich die Zeitung in den kommenden Jahren entwickeln wird.

Wie Silke und Holger Friedrich gegen die "sich ausbreitende strukturelle Langeweile" kämpfen wollen
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Kommentare 7
  1. Felix Schwenzel
    Felix Schwenzel · Erstellt vor 8 Tagen · Bearbeitet vor 8 Tagen

    ein grässlicher, schwadronierender und langweiliger [sic!] text. ich musste die lektüre wegen der ziellosen schwafelei abbrechen. nur minimal unterhaltsamer ist auch die auseinandersetzung eines unbenannten gastautors der salonkolumnisten, der das manifest „KOMPLETT BEKLOPPT“ nennt: https://www.salonkolum...

    ich finde das manifest weder komplett bekloppt, noch habe ich einen „engagierten Ton“ herauslesen können. ich finde den text vor allem wenig lesenswert und völlig irrelevant. ich fürchte das wird auch genau das sein, was die berliner zeitung in zukunft ausmachen wird.

    1. Dirk Liesemer
      Dirk Liesemer · Erstellt vor 8 Tagen ·

      So unterschiedlich kann die Wahrnehmung sein. Schade, dass der Salonkolumnist nicht den Mumm hatte, unter seinem Klarnamen zu schreiben. Das hätte seiner Polemik mehr Glaubwürdigkeit verliehen.

    2. Felix Schwenzel
      Felix Schwenzel · Erstellt vor 8 Tagen · Bearbeitet vor 8 Tagen

      @Dirk Liesemer ich glaube etwas weniger geifer und etwas mehr pointiertheit hätten der polemik gut getan. letztlich leidet die kolumne unter dem gleichen problem wie das manifest: dass niemand den quatsch rausgestrichen hat.
      ein bürgerlicher name unter oder über dem text, hätte die kolumne kaum verbessert.
      p.s.: apropos empfehlenswerte texte und tucholsky (https://www.piqd.de/su...); glaubst du tucholsky fehlten „mumm“ und glaubwürdigkeit, wenn er unter pseudonym schrieb?

    3. Dirk Liesemer
      Dirk Liesemer · Erstellt vor 8 Tagen ·

      @Felix Schwenzel Nein, Tucholsky fehlte kein Mumm, aber in der Weimarer Republik ging es auch brutaler zur Sache. Wer heute ein Pseudonym verwendet, macht deutlich, dass er glaubt, es herrsche keine Meinungsfreiheit.

  2. Dirk Liesemer
    Dirk Liesemer · Erstellt vor 6 Tagen ·

    Hier äußern sich die Friedrichs zu den Reaktionen auf ihr Manifest https://meedia.de/2019...

    1. Felix Schwenzel
      Felix Schwenzel · Erstellt vor 2 Tagen ·

      ah, das ist das dpa-interview der friedrichs, auf das sich auch janko tietz in seiner spiegel online kolumne bezieht (https://www.spiegel.de...).
      „Was man Friedrich wirklich vorwerfen kann, ist, dass er so naiv war zu glauben, er müsse seine Biografie nicht selbst erzählen. Noch vor wenigen Tagen ist der Neuverleger zu seiner Zeit kurz vor dem Mauerfall in der DDR von der dpa befragt worden. […] Spätestens da war Gelegenheit, mit seiner Vergangenheit offen umzugehen. Chance verpasst.“

      und wenn wir dabei sind reaktionen zu sammeln, diese kolumne von stefan kuzmany (https://www.spiegel.de...) kommt ohne die überzogene polemik des oben erwähnten salonkolumnisten aus und ist sogar ein bisschen unterhaltsam — allerdings auch etwas ratlos, angesichts des engagiert-kryptischen ton des manifests.

      reaktionen aus twitter zu sammeln dürfte schnell ausufern, twitter quillt gerade über vor reaktionen auf „silke und holger“.

      abgesehen davon finde ich die wendungen um diese geschichte jetzt tatsächlich doch ein bisschen faszinierend, weil es illustriert wie man sich mit zu stark erigiertem selbstbewusstsein und etwas übriggebliebenen geld zwar in einen haufen aufmerksamkeit katapultieren kann, aber aufmerksamkeit eben nicht immer so beschaffen ist, wie man sich das vorher vorstellt.

    2. Dirk Liesemer
      Dirk Liesemer · Erstellt gestern ·

      @Felix Schwenzel Spannend wird sein, wie Abonnenten und Kioskkäufer reagieren werden. Und wie sich die Friedrichs künftig verhalten. Ich vermute mal, dass es zwischen Twitterern und Leserschaft allenfalls eine geringe Überschneidung gibt.

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