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Medien und Gesellschaft

Wie genau funktioniert Online-Werbung und warum ist sie eine Gefahr für die Demokratie?

Frederik Fischer
Mitgründer KoDorf / Summer of Pioneers - Neues Leben und Arbeiten auf dem Land
Zum piqer-Profil
Frederik FischerMittwoch, 12.12.2018

Facebook, Google und der Rest sind nicht notwendigerweise Feinde der Demokratie, sie sind aber sicher Gegner einer informierten Öffentlichkeit – nicht aus bösem Willen, sondern qua Geschäftsmodell. Wer seine Algorithmen alleine daraufhin optimiert, dass Menschen möglichst viel Zeit auf den Plattformen verbringen und dabei möglichst viele persönliche Datenspuren hinterlassen, schafft das perfekte Umfeld für Werbekunden, aber ein denkbar schlechtes Umfeld für ausgeruhten Journalismus. 

Aber wie genau funktioniert diese Online-Werbeindustrie eigentlich, auf die alle schimpfen?

Der "Guide to Advertising Technology" beantwortet diese Frage mustergültig in Form eines ausführlichen Erklärstückes. Die Autorin Elizabeth Anne Watkins beschreibt zunächst das historische Spannungsverhältnis zwischen Werbeindustrie und Journalismus, zeigt dann die Entwicklung im Online-Bereich auf (von primitiven Bannern zum Micro-Targeting auf Facebook) und schließt mit den Gegenbewegungen und Alternativen zu der unseligen Allianz aus Werbung und Journalismus.

Sie streut dabei immer wieder eindrückliche Zahlen und konkrete Beispiele ein. Hier einige Faktenhäppchen:

In 2015, a study by The New York Times found that the homepage of the Los Angeles Times measured 5.7 megabytes. Journalistic content, however, made up only 1.6 megabytes—roughly 73 percent of data pushed to users’ devices was due to ads.
The MIT Technology Review wrote in 2014 that 36 percent of internet traffic was from non-human machines. The Interactive Advertising Bureau estimated in its 2015 report, “What Is an Untrustworthy Supply Chain Costing the Digital Advertising Industry?,” that the ad industry loses 4.6 billion dollars a year to bots.
The [NYT’s] revenue source profile has shifted dramatically away from advertising, which accounted for 71% of income in 2000, but only 37% as of the 2016 filing. 


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