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Medien und Gesellschaft

Bernd Oswald
Autor, Trainer und Trendscout für digitalen Journalismus
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piqer: Bernd Oswald
Montag, 01.02.2016

Wie die Journalismus-Start-Ups in den USA ticken

Huffington Post, Upworthy, NowThis hat man vielleicht schon mal gehört, .Mic oder Refinery29 eher weniger. Martin Oswald von SRF Online war dort und hat auf Medium ein paar spannende Trends aufgeschrieben, wie Journalismus für junge Leute gemacht wird. In 13 Punkten listet er seine Beobachtungen auf, unter anderem:

  • warum (Moderatoren für) Videos so wichtig sind
  • wie Storytelling funktioniert, bei dem die Leute von der ersten Sekunde an dran bleiben
  • warum der Newsletter wirklich nicht tot ist
  • warum Social Media für die Verbreitung viel wichtiger sind als Apps
  • warum man eine neue Marke aufbauen muss, wenn man ein junges Publikum erreichen will.

Mit Martin Oswald bin ich übrigens in keiner Weise verwandt oder verbandelt, er schreibt einfach super interessante Sachen. 

Wie die Journalismus-Start-Ups in den USA ticken
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Kommentare 4
  1. Felix Zeltner
    Felix Zeltner · vor mehr als einem Jahr

    Sehr lesenswert zum Thema ist auch dieses Interview mit Buzzfeed-Gründer Jonah Peretti: www.businessinsider.com/buzzfeed-...

  2. Marcus von Jordan
    Marcus von Jordan · vor mehr als einem Jahr

    irgendwie ungeil oder?...es klingt alles so als ob es nicht wirklich eine Rolle spielt, was man berichtet und inhaltlich warum…alles ist der Form untergeordnet, alle versuchen rauszukriegen wie das perfekte warme Medien-Zäpfchen aussieht...

    1. Bernd Oswald
      Bernd Oswald · vor mehr als einem Jahr

      Jein. Natürlich spielt die Form eine große Rolle, d.h. die Frage, wie man eine Geschichte gut nutzbar macht, gerade mobil. Aber dahinter wollen die Anbieter ja schon gute Geschichten verpacken (ohne dass ich alle von Martin Oswald besuchten Startups genau kenne). Auch deutsche Medien arbeiten so, etwa Zeit Online mit den Kartenstapeln: www.zeit.de/gesellsch...

    2. Nils Brettschneider
      Nils Brettschneider · vor mehr als einem Jahr

      @Bernd Oswald Wenn Story und (mobile/digitale) Inszenierung stimmen und die Geschichte somit sowohl gut ist als auch gut erzählt wird, bleibt ja die Frage welche Geschichten erzählt werden. Die Kriterien dafür (zumindest die im Text genannten Beispiele) sind simpel und nutzerorientiert: „Was der User will? Ganz einfach: Genau was ihn interessiert!“ oder „People don’t share bad news“. Insgesamt ist das ist eine ganz normale Denk- und Arbeitsweise für die Entwicklung digitaler (Unterhaltungs-)Medien und führt irgendwie schon zum ‚perfekten, warmen Medien-Zäpfchen‘. Aktualität, Faktizität und Relevanz stören da eher (in unterschiedlichem Ausmaß).