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Medien und Gesellschaft

Florian Meyer-Hawranek
Head of Content, PULS

Redakteur bei PULS, dem jungen Programm des Bayerischen Rundfunks | u.a. für den Podcast "Einfach machen" und die Reportagereihe "Die Frage" | davor: Reporter für Fernsehen, Hörfunk und Print u.a. für quer | unterwegs in München, im Netz und in Lateinamerika

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piqer: Florian Meyer-Hawranek
Mittwoch, 03.08.2016

Warum wird man radikal? (Podcast)

Paris, Brüssel, Nizza – und jetzt auch in einem Zug bei Würzburg und vor einem Openair in Ansbach: Der Terror ist bei uns angekommen. Immer öfter schlägt Hass in Gewalt um – von Islamisten, aber auch von Neonazis. Die Sendung "Die Frage" sucht Antworten, warum viele gerade immer extremer werden. Ein kurzer Auszug:

Am Ende der Recherche bleiben – wie immer – viele Fragen offen. Aber eines ist klar: Turbo gibt es nicht. Radikal wird man nicht von heute auf morgen. Sondern es ist ein Prozess. Ausgangslage ist dabei meistens, dass man unzufrieden ist und auf der Suche. Trifft man bei dieser Suche auf die falschen Leute in der Familie, im Freundeskreis oder im Netz, ist ein erster Schritt in Richtung Radikalität gemacht. Denn meist übernimmt man dann die Hass-Objekte dieser Vorbilder. Ob das nun Ausländer sind, der Staat, der Westen oder die Ungläubigen.

"Die Frage" zeichnet die Radikalisierung zweier Jugendlicher nach, spricht mit Psychologen und Menschen, die etwas dagegen unternehmen, dass extremer gedacht und gehandelt wird. Antworten auf die Frage "Warum wird man radikal?" gibt es im Podcast im Link unten. Einblicke in die Recherche auch im Blog: www.diefrage.de/radikal.

Warum wird man radikal? (Podcast)
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