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Medien und Gesellschaft

Warum der Journalismus seine Neutralität aufgeben sollte

Bernd Oswald
Autor, Trainer und Trendscout für digitalen Journalismus

Digital Resident aus Leidenschaft. Aber ohne dabei betriebsblind zu sein. Seit 2000 bewege ich mich als Journalist und als Trainer an den digitalen Schnittpunkten von Politik, Medien und Gesellschaft. Nützliche Links habe ich schon immer gerne geteilt.

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Bernd OswaldDienstag, 27.06.2017

Die Unabhängigkeit und Neutralität von Journalisten gilt als hohes Gut. Hier genau so wie in den USA. Oder muss man sagen: Galt? Im Internet-Zeitalter und angesichts eines Präsidenten wie Donald Trump braucht es keine Neutralität mehr, findet der amerikanische Journalismusprofessor Mitchell Stephens. Er plädiert offen dafür, dass auch so renommierte Medien wie die New York Times oder die Washington Post die „Zwangsjacke des Einerseits-Andererseits"-Journalismus ablegen. Sein Essay ist eine interessante Geschichte des amerikanischen Journalismus und seines Publikums. Und man glaubt es kaum: Stephens nennt ein Beispiel, wo die europäischen Medien den amerikanischen mal voraus sind. 

Warum der Journalismus seine Neutralität aufgeben sollte

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Kommentare 5
  1. Eric Bonse
    Eric Bonse · vor 5 Jahren

    Ein spannender Beitrag. Interessant auch, dass zwar französische und britische Medien als (neue) Vorbilder aus Europa genannt werden, aber keine deutschen. Denn in Deutschland gibt es diese klare Trennung zwischen linksliberalen und rechtskonservativen Blättern nicht mehr, wie sie "Le Monde" und "Le Figaro" immer noch weiterführen. Hierzulande geht alles zunehmend in einem regierungstreuen Mainstream unter. Merkel gut, Trump böse, das ist der kleinste gemeinsame Nenner - leider.

    1. Ralph Diermann
      Ralph Diermann · vor 5 Jahren

      "Hierzulande geht alles zunehmend in einem regierungstreuen Mainstream unter" - bitte, mit Verlaub, das ist doch Quatsch. Welche überregionale Qualitätszeitung feiert die Klima- und Energiepolitik der Bundesregierung, die FAZ mal ausgenommen? Rentenpolitik? Verkehrspolitik? Abschiebepraxis? Lauschangriff? Vorratsdatenspeicherung? Die grundsätzliche Zustimmung zur Haltung Merkels in der Flüchtlingsfrage vor zwei Jahren bedeutet nicht, der Regierungspolitik unkritisch gegenüber zu stehen. Und in dieser Kritik gibt es sehr wohl feine Differenzierungen.

    2. Eric Bonse
      Eric Bonse · vor 5 Jahren

      @Ralph Diermann Die Unterschiede zwischen SZ, FR und FAZ muss man, was Merkels Politik betrifft, doch oft mit der Lupe suchen. Im Großen und Ganzen geben sich alle mit der Kanzlerin zufrieden, selbst wenn sie - wie jetzt gerade wieder - halsbrecherische Wendemanöver vollzieht. In UK oder in den USA geht es viel härter zur Sache, dort werden Kehrtwenden und Lügen viel deutlicher kenntlich gemacht. Auch das Lagerdenken ist unter Journalisten viel stärker ausgeprägt.

    3. Ralph Diermann
      Ralph Diermann · vor 5 Jahren

      @Eric Bonse Es ist sicher richtig, dass Merkel als Person bei SZ, FR und FAZ derzeit eine redaktionsübergreifende Grundsympathie genießt. Für ihre Politik gilt das definitiv nicht. Mag der Ton in den USA und in UK auch krasser sein und das Lagerdenken ausgeprägter, so heißt das nicht, dass die Auseinandersetzung mit der Regierung hier kuschelig wäre. Etwa in der Energie- und Klimapolitik: SZ und Welt (um nur mal zwei Beispiele zu nennen) kritisieren den Kurs der Bundesregierung heftig - und das aus zwei völlig unterschiedlichen Positionen.

    4. Bernd Oswald
      Bernd Oswald · vor 5 Jahren

      ich habe mich auch gewundert, dass Deutschland nicht unter den Beispielen ist. Denn ich finde sehr wohl, dass etwa die SZ nach wie vor im linksliberalen und die FAZ im konservativen Lager zu verorten sind. Den regierungstreuen Mainstream kann ich wie Kollege Diermann auch nicht erkennen.

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