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Medien und Gesellschaft

Hakan Tanriverdi
Journalist, Süddeutsche Zeitung

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piqer: Hakan Tanriverdi
Mittwoch, 19.04.2017

Verschwörungstheoretiker oder Performance-Künstler?

Alex Jones ist Verschwörungstheoretiker. Seine Anwälte wollen ihn zum Performance-Künstler degradieren. 

Jones verbreitete „Pizzagate" - woran die Pizzagater glauben, findet ihr hier in der „Verschwörungstheorien für Kleinkinder"-Version, hier in der journalistischen Variante  - und entschuldigte sich später dafür. Seit Jahrzehnten ist der Mann on air im, unter konservativen beliebten, Talk-Radio und zweifelt dort die Echtheit von Amokläufen in Schulen und 9/11 an. Spiegel bezeichnet ihn Donald Trumps Propagandisten. Dieser Jones jedenfalls steht nun vor Gericht: Sorgerecht, Kinder. Doch Teil dieses Prozesses wird auch - und deswegen poste ich es - die Rolle sein, die dieser Mann in seinen Talkshows spielt. Echt oder fake? All das Brüllen, Ausflippen, damit mächtig Geld verdienen, Menschenleben bedenkenlos zerstören (indem man Eltern abspricht, dass ihre Kinder erschossen wurden), all das wird mitverhandelt werden. Der Text gibt einen guten ersten Einblick. Was ich eigentlich sagen will: Checkt in den kommenden Tagen und Wochen ab, wie dieser Prozess verläuft. Viel über das Medienverständnis des Landes USA dürfte sich hier mit entscheiden.

Verschwörungstheoretiker oder Performance-Künstler?

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