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Medien und Gesellschaft

Kathrin Wesolowski
Journalistin & Faktencheckerin

Freie Journalistin und Faktencheckerin für TV, Online und Social Media. Hauptsächlich bei der Deutschen Welle und Correctiv. Schwerpunkte: Investigatives, Internationales, Soziales, Wissenschaft.

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piqer: Kathrin Wesolowski
Sonntag, 08.11.2020

Verliert Donald Trump künftig seine Narrenfreiheit auf Twitter?

Gibt es Tweets, die sowohl von Befürwortern als auch von Gegnern so leidenschaftlich gelesen werden wie die Donald Trumps? Wohl kaum. Noch nie war ein Präsident so fleißig in den sozialen Netzwerken aktiv. Noch nie beobachteten Medien so aufgeregt und rund um die Uhr, was ein 74-jähriger alter weißer Mann auf Twitter postet. Noch nie zuvor wurde ein Tweet (und mittlerweile schon mehrere) mit einem Warnhinweis versehen, weil er Falschinformationen enthält. Und wohl noch nie äußerte sich ein Präsident teilweise so rassistisch, sexistisch und voller Lügen auf Twitter wie Donald Trump. Doch das könnte sich bald ändern, wie Martin Fehrensen vom Social Media Watchblog twittert:

Mit der Übergabe der Amtsgeschäfte an Biden verliert Trump übrigens auch seinen Sonderstatus hier bei Twitter. All der Hass, den er hier verzapft, wird dann nicht nur mit einem Hinweis versehen, sondern gelöscht.

Denn: Staatsoberhäupter haben auf Twitter andere Rechte als normale User. Sie dürfen gegen gewisse Richtlinien verstoßen, denn die Philosophie der Plattform lautet: Die Tweets von Staatsoberhäuptern, mögen sie auch noch so kontrovers sein, haben so einen großen Nachrichtenwert, dass sie so gut wie nie gelöscht werden. Verliert man sein Amt als Staatsoberhaupt, verliert man auch diesen Sonderstatus, schreibt beispielsweise Bloomberg. Hassrede, Gewaltverherrlichung und Desinformation werden also auch bei Trump künftig gelöscht werden – sobald Joe Biden sein Amt offiziell antritt. Und wenn Trump zu häufig gegen Twitters Richtlinien verstößt, droht ihm sogar, dass sein Profil temporär oder dauerhaft gelöscht wird. Trump verliert also voraussichtlich nicht nur seinen Titel als Mr. President, sondern auch seine uneingeschränkte Freiheit auf Twitter.

Verliert Donald Trump künftig seine Narrenfreiheit auf Twitter?

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