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Medien und Gesellschaft

Magdalena Taube
Redakteurin
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piqer: Magdalena Taube
Dienstag, 29.11.2016

Trumps Sieg: Eine Niederlage des schreibenden Journalismus

Götz Hamann rückt die Fake-News-Debatte nach der US-Wahl in ein anderes Licht. Der Medienkonsum in den USA sei nach wie vor stark durch das Fernsehen geprägt – in allen Gesellschaftsschichten. Nicht die Mainstream-Medien seien den „sozialen Medien" und den Fake News unterlegen gewesen, sondern der schreibende Journalismus, dem Fernsehjournalismus. Hamann relativiert die Rolle der sozialen Medien, allen voran Facebook, jedoch nicht komplett. Denn die nachfolgende Generation wird ihre News vor allem in sozialen Netzwerken konsumieren.

Trumps Sieg: Eine Niederlage des schreibenden Journalismus
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Kommentare 3
  1. Frederik Fischer
    Frederik Fischer · vor 10 Monaten

    Ich gestehe einen Tunnelblick ein, beim Thema-Facebook. Dennoch halte ich folgendes Gegenargument für valide: Der Autor begeht den Fehler, die verschiedenen Medien, bzw. Plattformen getrennt zu betrachten. Auch wenn Fernsehen, das publikumsstärkste Medium des Wahlkampfs war, so entsteht das Fernsehprogramm in einer Welt ohne Facebook. Im Gegenteil: Gerade konservative Journalisten haben in dieser Wahl Facebook und Twitter. für sich entdeckt. Dort entdeckten sie Protagonisten und Themen, dort konnten sie ausloten, wie weit sie gehen konnten. Hossein Derakhshan meinte (in einem anderen Kontext): Facebook ist das neue Fernsehen. In gewisser Weise hat er Recht. www.technologyreview.com/s/602981/...

    1. Frederik Fischer
      Frederik Fischer · vor 10 Monaten

      "so entsteht das Fernsehprogramm NICHT in einer Welt ohne Facebook"

    2. Magdalena Taube
      Magdalena Taube · vor 10 Monaten

      @Frederik Fischer Kann ich total nachvollziehen, es kommt noch hinzu, dass Bewegtbild in den sozialen Medien immer wichtiger wird (und schon ist), dann wird die Differenzierung zwischen TV und Nicht-TV noch schwieriger...