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Medien und Gesellschaft

Magdalena Taube
Redakteurin
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piqer: Magdalena Taube
Montag, 21.03.2016

Pressefreiheit in Russland: Wird die Erwähnung von Tor und VPN bald mit Bußgeldern belegt?

Die Roskomnadsor - das ist die russische Aufsichtsbehörde für Massenmedien, Telekommunikation und Datenschutz - plant offenbar, die Erwähnung von Technologien wie Tor, VPN oder Website-Mirroring als Propaganda einzustufen. Wer fortan "Werbung" für solche Werkzeuge macht, muss mit Bußgeldern rechnen. Was auf den ersten Blick die Rechte von UrheberInnen schützen soll - oft werden die genannten Tools genutzt, um Serien zu streamen etc. - wäre ein Eingriff in die Presse- und Meinungsfreiheit und würde sich direkt auf die Berichterstattung und auch auf bestehende Angebote auswirken. Neben der Nachricht zur geplanten Verordnung enthält dieser englischsprachige Text auch Hintergrundinformationen zum Umgang der Regierung Russlands mit dem Thema Anonymität im Netz.

Pressefreiheit in Russland: Wird die Erwähnung von Tor und VPN bald mit Bußgeldern belegt?
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