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Medien und Gesellschaft

Stefan P.
Stefan P.
Community piq
Sonntag, 01.09.2019

Noch 5 Jahre Galgenfrist, damit Verlage sich endlich reformieren, transformieren, ändern ...

Das deutsche Verlagsweisen zeichnet sich nicht gerade durch Innovationskraft und Kreativität aus. Der Überlebenswille manifestiert sich darin, bestehende Verhältnisse möglichst einzementieren zu wollen. Das Leistungssschutzrecht und der Zwang, auch online "die Zeitung" zu abonnieren, sind zwei eindeutige Zeichen, dass die Verlage das Internet-Zeitalter noch immer nicht verstanden und die Herausforderungen wirklich angenommen haben. Des Themas, das auch mich immer wieder erregt, hat sich jetzt mit großer Leidenschaft Thomas Knüwer angenommen und er spricht mir in vielerlei Beziehung aus dem Herzen.

Kein Mut zu Experimenten sind ebenso kennzeichnend wie der Unwille, vielleicht die Unfähigkeit sich mit neuen Modellen einer Mischfinanzierung auseinanderzusetzen. Immer wieder rege ich mich darüber auf, dass die Verlage mich in Abonnements zwingen wollen. Wie kennzeichnend für das Internet möchte ich aber gezielt nur die Infos, die mich interessieren, und nicht überteuerte Preise zahlen oder unzählige "Zeitungen" abonnieren. Auch Blendle, die ein solches Modell versuchten, scheinen aufzugeben. Thomas bringt es auf den Punkt:

Der Kauf eines Abos oder eines Einzelartikels oder eines E-Papers muss so simpel sein wie der Einkauf eines Artikels beim größten aller Onlinehändler – dies ist der Maßstab, an dem sie sich messen lassen müssen.

über Weil der Verlag sich ändern muss – Version 2019

Thomas sagt das Ende der gedruckten BILD und anderer WELT-en voraus. In fünf Jahren werde es keine Printausgaben mehr geben. Und dies sei die Frist, die den traditionellen Verlagen noch verbleibe, um sich zu reformieren.

Eine klare Leseempfehlung meinerseits!

Noch 5 Jahre Galgenfrist, damit Verlage sich endlich reformieren, transformieren, ändern ...
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Kommentare 2
  1. Frederik Fischer
    Frederik Fischer · Erstellt vor etwa 2 Monaten ·

    Es ist unglaublich, dass solche Texte 2019 noch geschrieben werden müssen.

  2. Leopold Ploner
    Leopold Ploner · Erstellt vor etwa einem Monat ·

    Thomas Knüwer weiß also genau was zu tun ist? Nun gut. Ich schlage vor, er gründet einen Verlag, leitet ihn nach seinen Ideen und wird damit berühmt und steinreich.

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