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Alexander Matzkeit

Alexander Matzkeit spricht und schreibt als freier Journalist über Film, Kultur und Medien, unter anderem für den epd. Sein Podcast heißt "Kulturindustrie".

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Alexander MatzkeitMittwoch, 26.10.2022

Eine pikante These: Kann man die Wörter, die man nutzt, um akustisches Storytelling zu beschreiben, wegbewegen von Industrie-Insider-Begriffen, hin zu Termini aus anderen Disziplinen? Der Sound School Podcast (ehemals HowSound), sonst eher eine Art Lehr- und Behind-the-Scenes-Podcast für Audiomacher*innen spricht in dieser Folge mit dem Audioproduzenten James T. Green, der sich zuletzt in einem Thread auf Twitter dafür ausgesprochen hatte, Begriffe aus der Bildenden Kunst in den Audiobereich zu übertragen.

Ich gebe zu: Ich finde die Idee, von Fachtermini (Host Rob Rosenthal nennt als Beispiele Schlagwörter wie "dokumentarisch" oder "im Stil von NPR") abzurücken und stattdessen eher Worte zu finden, die beschreiben, wie sich ein Audiostück anfühlt, deutlich faszinierender als die Art, wie Green damit tatsächlich operiert. Er nutzt Begriffe wie "kubistisch", "Dada" oder "Arthouse" und versucht akustische Äquivalente für die visuellen Eigenschaften dieser Stile zu finden (etwa "mehrere Teile einer Geschichte stehen gleichberechtigt nebeneinander" für "kubistisch"), was ein Hörstück einfach nur wieder in eine neue Schublade steckt, wie Rosenthal auch anmerkt.

Eigentlich steckt hinter Greens Thread ein allgemeiner Aufruf, Hörstücke offener, künstlerischer, weniger linear zu denken. Da er selbst auch bildender Künstler ist, sind ihm die Kunst-Metaphern wahrscheinlich einfach am nächsten. Deutschland hat zum Glück mit dem künstlerischen Hörspiel, in dem sich auch oft Atmosphärisches, Dokumentarisches und Fiktionales vermischen, ein einigermaßen gut gefördertes Experimentierfeld für solche Audiostücke. Allerdings wirkt das auch manchmal schon etwas formatiert. Vielleicht wird es Zeit, auch dort nach neuen Begriffen zu suchen.

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