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Medien und Gesellschaft

Frederik Fischer
Sub-, Pop- und Netzkulturkorrespondent
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piqer: Frederik Fischer
Donnerstag, 10.03.2016

Moore's Law ist tot. Echt jetzt.

Auch Gesetze sterben. Moore’s Gesetz ist nun im Alter von 51 Jahren gestorben. Benannt ist das Gesetz nach dem Intel-Mitgründer Gordon Moore. 1965 beobachtete er, wie rasant die Leistungsfähigkeit von Computerchips zunahm. Schon damals verdoppelte sich die Leistung alle 12 Monate – und so sollte es weitergehen. Moore's Law war geboren. Moore war selbst überrascht, wie lange seine Prognose gültig bleiben sollte. Nun ist Moore’s Law aber endgültig Geschichte. Computer werden natürlich immer noch leistungsfähiger, aber die Entwicklung verlangsamt sich deutlich.

Der Artikel erklärt ausgezeichnet, wie es soweit kommen konnte. So sind Computerchips inzwischen beispielsweise so winzig, dass wir den Bereich klassischer Physik verlassen und den Bereich der Quantenmechanik betreten haben. Über lange Passagen sind die Ausführungen zwar etwas technisch, aber die Lektüre lohnt sich. Hier wird die Geschichte einer Zeitenwende erzählt, die massive Auswirkungen auf unsere Gesellschaft hat und haben wird.PS: Gordon Moore lebt noch. 

Moore's Law ist tot. Echt jetzt.
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Kommentare 2
  1. Peter Schwede
    Peter Schwede · vor mehr als einem Jahr

    Moore redet von Transistoren pro integrierten Schaltkreis (aka IC, "Chip"). Die sind momentan immernoch relativ zweidimensional konstruiert. Chips kann man aber auch dreidimensional bauen (3D-IC). Momentan ist zwar die Kühlung problematisch, aber IBM arbeitet bereits daran. Zur Not werden die Chips wieder größer. Raspi on a chip! ;)

    "If I had $1 for every time that I heard "Moore's law is dead" I would probably have enough money to buy a shiny, new Xeon." -- SharpieFriend in den Kommentaren unter dem Artikel

    1. Frederik Fischer
      Frederik Fischer · vor mehr als einem Jahr

      Die Überschrift spielt ja bereits auf den Umstand an, dass Moore's Gesetz nicht zum ersten Mal tot erklärt wurde.
      Der Text liefert aber neue und überzeugende Argumente für die These.