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Medien und Gesellschaft

Medienpolitik: "Wir wollen ein möglichst klares Verbot der Presseähnlichkeit"

Bernd Oswald
Autor, Trainer und Trendscout für digitalen Journalismus

Digital Resident aus Leidenschaft. Aber ohne dabei betriebsblind zu sein. Seit 2000 bewege ich mich als Journalist und als Trainer an den digitalen Schnittpunkten von Politik, Medien und Gesellschaft. Nützliche Links habe ich schon immer gerne geteilt.

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Bernd OswaldDienstag, 21.11.2017
Für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk steht eine Reform an: Der Rundfunkstaatsvertrag soll neu verhandelt werden, speziell der Telemedienauftrag, also die Regeln, was ARD, ZDF und Deutschlandradio im Netz dürfen und was nicht. Medienpolitik.net hat dazu Nathanael Liminski (CDU), den Leiter der nordrhein-westfälischen Staatskanzlei, interviewt. Liminski kann sich mehr Spielraum für die Sender vorstellen: Eigenständige audiovisuelle Inhalte statt nur solche mit Sendungsbezug. Was aber nicht heißt, dass die Anstalten im Netz alles machen können, was möglich ist. Im Gegenteil: CDU-Mann Liminski hält die Verleger-Forderung nach einem Verbot von "presseähnlichen Angeboten" des öffentlich-rechtlichen Rundfunks im Internet hoch. Darüber ist schon viel gestritten worden. Immerhin kündigt Liminski an, dass die "Presseähnlichkeit" nun endlich mal genau formuliert werden soll. 
Medienpolitik: "Wir wollen ein möglichst klares Verbot der Presseähnlichkeit"

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Kommentare 4
  1. Frederik Fischer
    Frederik Fischer · vor 5 Jahren

    Ich frage mich inzwischen schon auch, warum die Sender denn unbedingt längere Texte ins Netz stellen müssen. Es gibt so viele andere Baustellen, die Aufmerksamkeit erfordern. Sollen sie bei dem Punkt doch den Verlegern entgegenkommen. Die werden schon merken, dass das ihre Geschäftsmodelle auch nicht rettet. Viel wichtiger finde ich, dass die ÖR mit ihren Bewegtbildinhalten flexibler umgehen können. Der Dreistufentest war noch nie zu rechtfertigen, wirkt mit jedem weitere Tag aber noch stärker aus der Zeit gefallen.

    1. Bernd Oswald
      Bernd Oswald · vor 5 Jahren

      ich kann mich mit der "Presseähnlichkeit" einfach nullkommanull anfreunden. Der ÖR wird so gezwungen, "nur" Videos und Audios zu produzieren. Er wird auf seinen Herkunft als Sender reduziert. Und das im Netzzeitalter. Manchmal ist eben etwas besser und schneller in einem Text erklärt. Es geht um das Thema und nicht um den Publikationskanal. Wenn ich Gebühren zahle - und ich zahle sie gerne - dann möchte ich das bestmögliche Angebot dafür bekommen, mit den Mitteln, die die Redaktionen jeweils gerade für nötig erachten. Und dass Verlage ein Monopol für das geschriebenen Wort haben wollen: Geht's noch? Umgekehrt machen die Verlage ja wie verrückt auch Videos und da schreit - zu Recht - auch niemand.

    2. Frederik Fischer
      Frederik Fischer · vor 5 Jahren

      @Bernd Oswald D'accord. Grundsätzlich. Ich war noch nie Freund von diesen künstlichen Einschränkungen und werde mich damit auch nicht mehr anfreunden, aber Politik baut auf Kompromissen und ich halte diesen Punkt einfach nicht für kriegsentscheidend. Der viel wichtigere Punkt, ist ein zeitgemäßer Vertrieb der Inhalte, eine gemeinsame Plattform, ein öffentlich-rechtliches Netflix, auf dem die aufwändig produzierten Arbeiten zeitlich möglichst unbegrenzt und vor allem zentral abrufbar sind. In meiner Wahrnehmung werden unnötig viele Ressourcen in Nebenkriegsschauplätze investiert, wie eben der Frage, ob die ÖR zum Textproduzenten werden sollen. Erst die Pflicht erfüllen, dann kann man sich der Kür widmen.

    3. Bernd Oswald
      Bernd Oswald · vor 5 Jahren

      @Frederik Fischer klar, eine nutzerfreundliche Audio- und Videoplattform, auf der die Sendungen nicht nach ein paar Tagen verschwinden, hätte auch für mich die höhere Priorität.

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