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Medien und Gesellschaft

Frederik Fischer
Sub-, Pop- und Netzkulturkorrespondent
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piqer: Frederik Fischer
Mittwoch, 17.02.2016

Lohnende Video-Häppchen: 150 digitale Vordenker hirnstürmen über die Zukunft des Journalismus.

Die von Google und der Knight Foundation finanzierte Newsgeist-Konferenz bringt regelmäßig einige der progressivsten Medienmacher zusammen. 

Ein Großteil der Konferenz ist vertraulich, aber die fünfminütigen Ignite-Talks werden aufgezeichnet und veröffentlicht. In extrem komprimierter Form finden sich hier einige der folgenreichsten Entwicklungen anschaulich präsentiert. 

Wer nicht in Nischen abtauchen möchte und einen unterhaltsamen Einstieg sucht, dem sei der Talk von Journalismus-Professor und Berufs-Kassandra Jeff Jarvis empfohlen. Seine Thesen:

  • Das Geschäftsmodell von Verlagen ist tot. Immer noch. Endgültig.
  • Es gibt zu viele Inhalte.
  • Journalisten sind empathiebehinderte, selbstverliebte Narzissten ohne Verständnis für die Leser.
  • Weniger Inhalte.
  • Mehr Dienstleistungen. 
  • Soll heißen: Journalisten können nur überleben, wenn sie sich als Dienstleister des Publikums begreifen und für dieses einen Mehrwert generieren. 

Für Vollzeit-Newsnerds möchte ich noch diese Talks empfehlen:

  • John Keefe of WNYC on the appeal of simple sensor journalism
  • Katie Zhu of Medium on personal media
  • Andrew Losowsky of The Coral Project on journalists as trolls
  • Justin Kosslyn of Google on structured journalism
  • David Bornstein of the Solutions Journalism Network on journalism’s theory of change

Lohnende Video-Häppchen: 150 digitale Vordenker hirnstürmen über die Zukunft des Journalismus.
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Kommentare 2
  1. Gurdi (Krauti)
    Gurdi (Krauti) · vor mehr als einem Jahr

    Es ist prinzipiell ja schon mal zu begrüßen dass einige versuchen Auswege zu finden.
    Wie es aktuell läuft, so geht es ja nicht weiter.

  2. Christoph (Krauti)
    Christoph (Krauti) · vor mehr als einem Jahr

    Super Frederik! Wollte ich gerade selbst piqen.

    Mich (als Vollzeit-Newsnerd) interessiert natürlich am meisten der Talk von Andrew Losowsky über Journalisten als Trolle (www.youtube.com/watch). Er macht einen guten Punkt. Wie kann man es schaffen, dass sich die Autoren als Teil der Communtiy fühlen?

    Ich vertrete die Ansicht, dass es (ohne Zwang) gar nicht geht. Die Autoren diskutieren einfach nicht gerne über ihre eigenen Texte. Über Fremdtexte geht es schon etwas besser, wie man ja auch hier bei piqd sieht.

    Ich interessiere mich auch noch für einen zweiten Talk von Newsgeist: Should Journalists Pretend They Have No Opinions? (Steht in dem Plan von newsgeist.org/newsgeist...). Aber leider gibt es dazu kein Video.

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