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Medien und Gesellschaft

Florian Meyer-Hawranek
Head of Content, PULS

Redakteur bei PULS, dem jungen Programm des Bayerischen Rundfunks | u.a. für den Podcast "Einfach machen" und die Reportagereihe "Die Frage" | davor: Reporter für Fernsehen, Hörfunk und Print u.a. für quer | unterwegs in München, im Netz und in Lateinamerika

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piqer: Florian Meyer-Hawranek
Donnerstag, 16.06.2016

Klickt extrem gut? Die Medien und die Populisten

Berichten die Medien deshalb so viel über Donald Trump (und die AfD), weil das  Zuschauer, Hörer und Leser, also Quote und Klicks, bringt? Die Annahme steht im Raum, erweist sich mit Blick auf die Zahlen jedoch als falsch, schreibt der in New York lebende Journalist Christian Fahrenbach.

Nach Auswertung der Datensätze - rund 100.000 Artikel mit etwas mehr als einer Milliarde Seitenaufrufen - des US-Web-Dienstleisters parse.ly, die dieser wiederum in Software-Ausspielungen für Redaktionen anbietet, steht fest: Trump bringt keine Klicks! Zumindest nicht mehr als andere Präsidentschaftskandidaten. Aber warum haben sich viele Journalisten dann auf Trump konzentriert?

Spannende Einsicht in den Medienrummel um die Extreme — in den USA wie in Deutschland. Denn was die US Medien im Umgang mit Donald Trump lernen, könnte auch beispielhaft für die Berichterstattung über die AfD sein, analysiert Christian Fahrenbach.

Trump beweist es: Statt den Extremen fasziniert einen dreitägigen Nachrichtenzyklus nach dem anderen zu schenken, hilft Hinschauen und Infragestellen von Anfang an.

Klickt extrem gut? Die Medien und die Populisten
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Kommentare 1
  1. Christian Fahrenbach
    Christian Fahrenbach · vor mehr als einem Jahr

    Parse.ly hat auch noch einmal nachgelegt und geht ein wenig auf die Kritik an der Auswertung ein. Außerdem haben sie ein Modell entwickelt, das Tipps gibt, über wen ein Journalist aktuell schreiben sollte. (Hint: Hillary!) blog.parsely.com/post/3922...