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Medien und Gesellschaft

Bernd Oswald
Autor, Trainer und Trendscout für digitalen Journalismus

Digital Resident aus Leidenschaft. Aber ohne dabei betriebsblind zu sein. Seit 2000 bewege ich mich als Journalist und als Trainer an den digitalen Schnittpunkten von Politik, Medien und Gesellschaft. Nützliche Links habe ich schon immer gerne geteilt.

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piqer: Bernd Oswald
Mittwoch, 07.08.2019

Journalismus&Netz im Juli mit Hate Aid, Uli Köppen und Florian Wintterlin

Hate Aid hilft Opfern von Hate Speech

Hass im Netz als Phänomen kennt jeder, aber wie fühlt es sich an, wenn man selbst betroffen ist? Und was kann man dagegen tun? An diesem Punkt setzt die Organisation Hate Aid an, die Opfer von Hate Speech und Anfeindungen im Netz unterstützt, indem sie die rechtliche Schritte gegen die Täter einleitet. Lars Wienand stellt die von der Kampagnenorganisation Campact und dem Verein Fearless Democracy gegründete Organisation am Beispiel einer betroffenen Journalistin vor. Campact war auch an der Erstellung einer repräsentativen Studie zum Hass im Netz beteiligt. Tagesschau.de hat die zentralen Ergebnisse zusammengefasst.

10 Tipps für die interdisziplinäre Produktentwicklung

Zum Medienwandel gehört auch die Entwicklung neuer journalistischer Formate und Produkte und das wiederum gelingt am besten in interdisziplinären Teams – meint Datenjournalistin Ulrike Köppen, die gerade von einem einjährigen Fellowship an der Havard Universität zurückgekehrt ist. Was sie dort über die journalistische Produktentwicklung gelernt hat, hat sie in zehn Empfehlungen zusammengefasst.

Verifikation von Online-Inhalten kommt oft zu kurz

Florian Wintterlin von der Uni Münster hat sich in seiner Dissertation mit der Frage beschäftigt, in welchem Umfang Journalisten Online-Quellen verwenden und wie sie die Vertrauenswürdigkeit dieser Quellen überprüfen. Eines der Ergebnisse: Journalisten befinden sich oft in der Zwickmühle zwischen dem Druck, schnell berichten zu müssen und der Sorgfaltspflicht, die gebietet, Informationen zu verifizieren. Oft entscheiden sich die Journalisten dafür, Social-Media-Material ohne aufwändige Überprüfung der Vertrauenswürdigkeit zu verwenden. Konkrete Verifikationsstrategien sind in deutschen Redaktionen noch wenig standardisiert, schreibt Wintterlin in einer Zusammenfassung seiner Forschungsergebnisse für den Blog von Martin Fuchs aka Hamburger Wahlbeobachter.

Den kompletten Journalismus&Netz-Rückblick gibt's auf dem Torial Blog.

Journalismus&Netz im Juli mit Hate Aid, Uli Köppen und Florian Wintterlin
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