Kanäle
Log-in registrieren
piqd verwendet Cookies und andere Analysewerkzeuge um den Dienst bereitzustellen und um dein Website-Erlebnis zu verbessern.

handverlesenswert

Kluge Köpfe filtern für dich relevante Beiträge aus dem Netz.
Entdecke handverlesene Artikel, Videos und Audios zu deinen Themen.

Du befindest dich im Kanal:

Medien und Gesellschaft

Magdalena Taube
Redakteurin
Zum piqer-Profil
piqer: Magdalena Taube
Donnerstag, 15.03.2018

Informationsfreiheitsgesetz: Wenn Recherchen JournalistInnen in Bedrängnis bringen

Der Fall des ermordeten slowakischen Journalisten Ján Kuciak hat viele Probleme der Arbeit von Reportern in Europa sichtbar gemacht. Ein wichtiger Aspekt ist die Frage danach, wie die mutmaßlichen Auftraggeber der Mörder an die Informationen über Kuciak gelangt sind. Vlad Lavrov und Eva Kubaniova berichten für das Portal OCCRP darüber, dass Kuciak bekannt dafür war, sich mit dem Informationsfreiheitsgesetz (IFG) sehr gut auszukennen, dass er mehrere solcher Anfragen selbst gestellt hat. Sie schlussfolgern, dass die Behörden die Informationen über Kuciaks Recherchen haben durchsickern lassen. Das IFG, ein wichtiges Werkzeug für Investigativ-JournalistInnen, wendet sich hier gegen sie. Ein Lösungsvorschlag: anonyme Anfragen ermöglichen. Das fordert übrigens auch die deutschsprachige Plattform Frag Den Staat.

Informationsfreiheitsgesetz: Wenn Recherchen JournalistInnen in Bedrängnis bringen
8,9
7 Stimmen
relevant?

Möchtest du kommentieren? Werde piqd Mitglied für unter 4€ pro Monat!