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Medien und Gesellschaft

Magdalena Taube
Redakteurin
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piqer: Magdalena Taube
Donnerstag, 05.04.2018

Fünf Dinge, die in der Berichterstattung über den Facebook-Skandal falsch laufen

Gab es bei Facebook wirklich ein "Datenleck"? Haben große Unternehmen ihre Seiten auf der Plattform tatsächlich gelöscht? Und ist eine skandalisierende Berichterstattung in diesem Fall Ausdruck des Unmuts einiger JournalistInnen? Dennis Horn liefert hier ein tolles Stück Technik-Journalismus, das mit fünf falschen Annahmen im Falle Cambridge Analytica/Facebook aufräumt und es schafft, jenseits von "Schnappatmung" eine differenzierte Analyse zu liefern. Seiner Forderung "Differenzieren, differenzieren, differenzieren!", die am Ende des Artikels steht, finde ich absolut unterstützenswert. (Tech-)Journalismus muss in der Lage sein, die technischen Details zu durchdringen und die Auswirkungen auf die Gesellschaft im Ganzen zu beleuchten. So wie in diesem Text.  

Fünf Dinge, die in der Berichterstattung über den Facebook-Skandal falsch laufen
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Kommentare 5
  1. Dirk Liesemer
    Dirk Liesemer · vor 20 Tagen

    Ja, der Text ist wirklich gut ... Und zugleich wartet man gespannt auf die "Facebook Papers".

    1. Magdalena Taube
      Magdalena Taube · vor 20 Tagen

      Jep!

  2. Bernd Oswald
    Bernd Oswald · vor 20 Tagen

    in der Tat der bisher beste und differenzierteste Text, den ich zum Thema Facebook und Cambridge-Analytica gelesen habe. Er hält auch den Medien den Spiegel vor, besonders beim Hype um Elon Musk und seine gelöschten - oder wie Dennis Horn ja treffend schreibt: vielleicht nur deaktivierten - Facebook-Seiten. Ein lesenswertes FAQ hat auch die SZ geschrieben: www.sueddeutsche.de/digital/d...

    1. Magdalena Taube
      Magdalena Taube · vor 19 Tagen

      Danke Bernd, der Text in der SZ ist echt gut!

  3. Antje Schrupp
    Antje Schrupp · vor 19 Tagen

    Ja, danke, guter Text. Mir stößt es allerdings unangenehm auf, wenn man Facebook-User, die sich nicht en Detail durch die Privatsphäre-Einstellungen klicken, als "faul" bezeichnet, was der Autor sogar gleich zweimal tut. Faulheit setzt voraus, dass man weiß, was man eigentlich tun müsste, es aber aus Bequemlichkeit oder sonstigen niederen Beweggründen heraus nicht tut. Das gibt es natürlich auch, aber die ganz übergroße Mehrzahl der Facebook-User sind keine Digital Experts. Ich finde nicht richtig, das Thema zu individualisieren und zu moralisieren.