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Medien und Gesellschaft

Magdalena Taube
Redakteurin
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piqer: Magdalena Taube
Freitag, 15.04.2016

Deutschsprachige Medien in der "Griechenlandkrise": Journalistische Grundsätze nicht eingehalten

Eine Studie der Uni Würzburg hat die Medienberichterstattung zur so genannten Griechlandkrise untersucht. Der Artikel fasst die wichtigsten Ergebnisse zusammen und bietet auch einen Rückblick auf die Ereignisse im Jahr 2015.

Ergebnis ist, dass die Medien sich eher verhalten haben, als würden sie über ein Fußballländerspiel berichten und nicht über komplexe politische und wirtschaftliche Vorgänge: 

Hiesige Medien haben den Streit zwischen der griechischen Linksregierung und ihren europäischen Gläubigern ziemlich verzerrt dargestellt. Die griechische Position wurde in deutschen Medien einseitig negativ gedeutet.

Vor allem der Grunddatz der Neutralität sei von den JournalistInnen nicht eingehalten worden – dabei geht nicht um Meinungsbeiträge, sondern um Formate wie "Nachricht" und "Bericht". 

Deutschsprachige Medien in der "Griechenlandkrise": Journalistische Grundsätze nicht eingehalten
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Kommentare 1
  1. Dirk Liesemer
    Dirk Liesemer · vor mehr als einem Jahr

    Sehr interessant!