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Medien und Gesellschaft

Frederik Fischer
Sub-, Pop- und Netzkulturkorrespondent
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piqer: Frederik Fischer
Mittwoch, 05.10.2016

Der ultimative Reader für Technologiekritiker

30.486 Wörter. Ein Umfang der ein Wochenende, einen Feiertag oder Urlaub erfordert. Leider begegnet mir der Text heute, an einem regulären Arbeitstag. Also hat es nur fürs Querlesen gereicht. Sara Watson arbeitet sich in ihrem Essay an dem Begriff der „Technologiekritik" ab. Beim Überfliegen erschloss sich mir nicht ganz, warum sie dafür so viele Wörter benötigt, aber ich will ihr und dem Text kein Unrecht tun. Mehr dazu vielleicht in einem Folgepiq am Wochenende. 

Warum dann dieser piq heute? Weil der Text am Schluss, ganz en passant, die beste Textsammlung für jeden bereit hält, der sich auch nur ein kleines bisschen für Technologie und deren Folgen für die Gesellschaft interessiert (und sich nicht an englischen Texten stört). 

Es geht los mit jahrzehntealten Grundlagentexten von Heidegger, McLuhan und Postman, lässt den Determinismus gegen Sozialkonstruktivismus antreten ("Is Google making us stupid?" oder "Is Facebook is making uns lonely?") und endet, über 100 allesamt lesenswerte und gut eingeordnete Empfehlungen später, bei der Popkultur und einschlägigen Beiträgen von Dave Eggers, John Oliver (Net Neutrality) und Louis C.K. (Everything is amazing and nobody is happy).

Ich möchte sofort noch mal studieren. Diesen Reader.

Der ultimative Reader für Technologiekritiker
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