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Medien und Gesellschaft

Krawall Klara
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Community piq
Dienstag, 14.05.2019

Das Matheabitur und die "Generation Schneeflocke"

In den letzten Tagen wurden unzählige Artikel zum Thema des angeblich zu schweren Mathematikabiturs in Bayern und anderen Bundesländern veröffentlicht. Journalist*innen und Medienhäuser befleckten sich dabei nicht mit Ruhm, wenn es um die Einhaltung der journalistischen Sorgfaltspflicht ging. Stattdessen polarisierten sie mit Aussagen wie "Heutzutage machen auch diejenigen Abitur, die nur einen Taschenrechner bedienen können" oder rechneten die einfachste Aufgabe des Stochastik-Teils vor, nur um das dann mit "Das war alles machbar" unterschreiben zu können (beides in der SZ).

Ich bin selbst Abiturientin und ich weiß, dass das Problem eigentlich ein ganz anderes ist. Wir sollten nicht nur darüber sprechen, ob das Abitur jetzt wirklich zu schwierig war, sondern darüber, wie es zu den riesigen Niveauunterschieden in den verschiedenen Abiturprüfungen in den verschiedenen Bundesländern kommen kann, warum immer mehr einen Einserschnitt schaffen aber gleichzeitig immer mehr Schüler das Abitur überhaupt nicht schaffen.

Das Matheabitur und die "Generation Schneeflocke"
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Kommentare 5
  1. Maximilian Rosch
    Maximilian Rosch · Erstellt vor 5 Monaten · Bearbeitet vor 5 Monaten

    Aua. Zu viel Kopf geschüttelt beim Lesen über die unsinnige Berichterstattung. Du verlinkst auf deinem Blog ja auch einen Neon-Text in dem Ex-Lehrerverbands-Präsident Josef Kraus zitiert wird: "Wir können die Schüler nicht bis ins 20. Lebensjahr in Watte packen." Ich bin absolut dafür, dass junge Menschen früh Verantwortung für sich selbst übernehmen und Fehler machen und Erfahrungen sammeln. Da spielt das Mathe-Abi für mich aber eher eine untergeordnete Rolle. Es ist immer leichter zu sagen, das gejammert werde, als den Problemen wirklich zuzuhören. Da machen die meisten "Erwachsenen" jeher einen eher schlechten Job.

    1. Krawall Klara
      Krawall Klara · Erstellt vor 5 Monaten ·

      Ja, das mit dem Kopfschütteln kenne ich, das habe ich während dieser ganzen Debatte getan...
      Verantwortung übernehmen schön und gut, aber das passiert im Gymnasium in seiner jetzigen Form nicht. Stattdessen lernt man, so schnell es geht, Wissen in sich hineinzustopfen und es in der Klausur wieder aus Blatt zu kotzen.
      Hängen bleibt dabei allerdings nichts nachhaltig und das Bulimie-Lernen nutzt den Schüler*innen auch im weiteren Verlauf ihres Lebens nicht.
      Das Gymnasium und das Schulsystem Deutschlands gehört grundlegend reformiert, denn die Sorgen und Probleme sind ja nicht neu, auch wenn sie gerne überhört werden.

  2. Stephan Rebbe
    Stephan Rebbe · Erstellt vor 5 Monaten ·

    Als betroffener Vater wundere ich mich, dass an keiner Stelle über die Qualität, mithin die Anzahl an wirklich stattgefundenem „Training“ debattiert wird. Die Matheausbildung an unserer Schule in Hamburg ist dermaßen schlecht, dass trotz zusätzlicher Unterstützung zu Hause keine Chance bestand, die Aufgaben zu lösen. Wie kann man Schüler in einen zentral organisierten Wettkampf schicken, die man vorher nicht angemessen vorbereitet hat und sich danach hinter klassischen Politikerphrasen verstecken? Das ist erbärmlich.

    1. Krawall Klara
      Krawall Klara · Erstellt vor 5 Monaten ·

      Das stimmt absolut, deswegen finde ich es auch sehr zweifelhaft, dass eine Kommission nun den Schwierigkeitsgrad des Abitures prüft, welche keine Ahnung davon hat, wie es ist, als Schüler*in diesen Stoff ganz neu zu lernen. Die Menschen, die die Abituraufgaben erstellen stecken meist so tief in ihrem akademischen Hintergrund, dass sie gar nicht mehr beurteilen können, was für Schüler*innen machbar ist.

  3. Daniela Becker
    Daniela Becker · Erstellt vor 5 Monaten ·

    Ich hatte zu dem Themenbereich mal was gepiqd https://www.piqd.de/zu...

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