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Medien und Gesellschaft

Simon Hurtz
SZ-Journalist, Bildblogger, Vielleser

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Simon Hurtz
Community piq
Mittwoch, 18.11.2015

"Terror, Terror, Terror" - Stop!

Als Journalist beschäftige ich mich tagein, tagaus mit Sprache. Ich habe zwar aufgehört, den Daesh als "Islamischen Staat" zu bezeichnen, aber ich habe noch nie darüber nachgedacht, wie ich das Wort "Terror" verwende. Nils schreibt dazu:

Ich glaube, dass das Label Terrorist ähnlich anziehend ist wie die Marke IS. Als Terrorist bist du irgendwie jemand. Einer, der Macht hat. Einer, vor dem die anderen Angst haben.

Sein Appell:

Schreibt nicht von Terroristen, von Terrorattacken. Schreibt von feigen Mördern, von feigen Morden.

Ich bin noch nicht sicher, ob das die richtige Lösung ist. Muss man Dinge nicht auch beim Namen nennen? Macht es euphemistische Sprache besser, lindert sie Leid, verhindert sie Furcht und Schrecken? Ich weiß es nicht. Trotzdem habe ich mein eigenes Gedankenbloggen zu Paris mal entsprechend aktualisiert.

"Terror, Terror, Terror" - Stop!
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