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Ideen und Lösungen

Daniela Becker
Umweltwissenschaftlerin und Journalistin
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piqer: Daniela Becker
Montag, 23.03.2020

Wie Tausende Menschen in virtueller Zusammenarbeit kreative Lösungen finden

Unter dem Motto #WirversusVirus hatten vor wenigen Tagen die sieben Organisationen Tech4Germany, Code for Germany, Initiative D21, Impact Hub Berlin, ProjectTogether, Prototype Fund und Send e.V. zu einem Hackathon unter der Schirmherrschaft der Bundesregierung aufgerufen. Ziel: In der Entwickler-Szene finden sogenannte Hackathons regelmäßig statt, dabei wird gemeinsam gecoded. Nur: Meist sitzen ProgrammiererInnen, DesignerInnen und ProjektleiterInnen zusammen am Tisch und brüten an ihren Rechnern. Und normalerweise finden sich bei einem Hackathon nur einige Hundert Menschen in Teams zusammen.

Ein Experiment also, das die InitiatorInnen innerhalb kürzester Zeit auf den Weg gebracht haben. Am Sonntag, 15. März, hatte Christina Lang von Tech4Germany die Idee, am Mittwoch stimmte das Kabinett der Schirmherrschaft zu, bis Donnerstag reichten Menschen aus ganz Deutschland rund 2.000 Herausforderungen zur Corona-Krise ein, am Freitag legten fast 43.000 TeilnehmerInnen los, bis Sonntag Lösungen zu entwickeln – wenn auch mit einigen Stunden Verzögerung. Denn mit diesem Ansturm hatte niemand gerechnet: „Bisher haben wir das noch nie geprobt“, erklärte Mitinitiatorin Adriana Groh in einer live übertragenen Eröffnungsrede auf der Videoplattform YouTube.

Erst um 2 Uhr in der Nacht auf Sonntag ist das Projekt rund um den Solidaritäts-Einkaufswagen entstanden. Ein Teilnehmer teilte auf Slack den verzweifelten Tweet einer Krankenschwester, die nach Zwölf-Stunden-Schichten kein Klopapier und Mehl mehr im Supermarkt findet. Die Lösung folgt prompt: In Frankreich stellen Supermärkte hierfür Einkaufswagen in den Ausgang, die mit Lebensmitteln für Menschen mit vielen Überstunden gefüllt werden können. Schnell hat Gretta Hohl MitstreiterInnen gefunden, um dies auch in Deutschland umzusetzen: einen Grafiker, ÜbersetzerInnen, einen Projektleiter. Viele Menschen braucht es nicht für dieses kleine Spontan-Projekt.

Wie diese bislang beispiellose Aktion ablief und welche weiteren Ideen dabei diskutiert wurden, beschreibt Christiane Faget.

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