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Rockefeller-Foundation reagiert auf Nahrungsmittelkrise

Ole Wintermann
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Ole WintermannMittwoch, 06.04.2022

Der Klimawandel und der Krieg Russlands gegen die Ukraine lassen die Frage der Nahrungsmittelversorgung früher als ehemals vermutet auf der globalen Tagesordnung auftauchen.

Die in den USA beheimatete Rockefeller-Foundation schiebt aus diesem Grunde ein 105 Millionen Dollar umfassendes schweres Investitionspaket für die Erforschung und Erprobung einer nachhaltigen Landwirtschaft an.

Die Zielsetzung des Nahrungsmittelprogramms wird wie folgt beschrieben:

"Rockefeller aims not just to increase access to affordable and healthy food but also to reduce greenhouse-gas emissions in the food system and expand opportunities for small food-production businesses to thrive."

Rockefeller hatte vor Kurzem errechnet, dass die US-Amerikaner im Jahre 2019 1,1 Billionen Dollar für die Nahrungsmittelproduktion ausgegeben hatten, gleichzeitig aber Folgekosten der nicht-nachhaltigen Produktionsweise in Höhe von 2,1 Billionen Dollar verursacht hatten.

Innovative Ansätze innerhalb des Programms zielen daher darauf ab,

  • Mediziner die Verschreibung von Medikamenten hinterfragen zu lassen, wenn sich andeutet, dass durch die “Verschreibung” von Gemüse und Früchten ein vergleichbarer nachhaltiger Gesundheitseffekt erreicht werden kann,
  • in Schulen, Krankenhäusern, Gefängnissen und anderen öffentlichen Einrichtungen gesundes Essen zur Verfügung zu stellen,
  • Landwirten pragmatische Alternativen zu CO2-intensiven Produktionsmethoden näher zu bringen und
  • Nahrungsmittel dezentraler und regionaler zu produzieren.

Hierfür hilft Rockefeller, die Reichweite der eigenen Stipendiaten, die in diesem Politikfeld verortet sind, zu skalieren, indem Kooperationen mit Unternehmen und Start-ups eingegangen werden. Hierdurch soll die Diversität der Hersteller, der Herstellungsorte und der Arten der Nahrungsmittel erhöht werden, um die Resilienz der Nahrungsmittelproduktion zu stärken.

Im Bereich der datengestützten Aufklärung forscht und publiziert Rockefeller zu den impliziten Kosten der Nahrungsmittelproduktion. Zur Zeit wird ein “Periodensystem” der Zusammensetzung von Nahrungsmittel erarbeitet, um den Menschen (auch in den Entscheiderpositionen?) eine Orientierung zu bieten.

Leider wird nicht berichtet, ob auch Unternehmen stärker in die Pflicht genommen werden sollen, um nachhaltiger zu produzieren und gesündere Produkte anzubieten. 

Rockefeller-Foundation reagiert auf Nahrungsmittelkrise

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