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Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft - Degrowth oder Umstellung?

Ole Wintermann
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Ole WintermannSamstag, 04.06.2022

Das Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung hat eine interessante Studie zur nachhaltigen Produktion von Lebensmitteln veröffentlicht, die einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeits- und Wachstumsdebatte leitet.

Ausgangspunkt der Studie war die These der Degrowth-Befürworter, dass Wachstumsverzicht bzw. ein Rückgang wirtschaftlicher Leistung einen wichtigen Beitrag zum Erreichen einer nachhaltigeren Produktions- und Lebensweise leisten könnte.

Die Forschenden haben nun mit Hilfe einer Simulationsrechnung nachgewiesen, dass die positiven Wirkungen einer Reduktion wirtschaftlicher Tätigkeit (in diesem Fall in der Landwirtschaft und Lebensmittelindustrie) nur marginal wären, wohingegen die Umstellung von Landwirtschaft und Nahrungsmittelindustrie auf eine nachhaltigere Produktionsweise (weniger Tierhaltung, mehr Gemüseanbau, gezielteres Düngen, höhere Energieeffizienz) eine sehr viel weitreichendere Reduktion der Treibhausgasemissionen zur Folge hätte.

"Unser Ergebnis zeigt, dass das derzeitige Ernährungssystem im Grunde nie wirklich nachhaltig ist, egal mit welcher Wachstumsrate."

Würden “nur” die Wachstumsraten reduziert, würde es sogar zu einem Anstieg der Emissionen kommen, da beim Übergang von niedrigen Einkommen zu mittleren Einkommen in wirtschaftlich aufholenden Ländern die ernährungsbedingten Emissionen einer nicht-nachhaltigen Ernährung deutlich ansteigen.

Eingegangen sind die Forschenden nicht auf die Frage, inwiefern fortschreitendes Wachstums im Ernährungssystem auf Dauer dann auch die positiven Effekte einer nachhaltigeren Produktionsweise konterkarieren könnten. Auch sind die Begrifflichkeiten “Nachhaltigkeit”, “Emissionen”, “Ernährungssystem” und “Landwirtschaft” - wie ich persönlich finde - nicht immer konsistent genutzt worden. An der Gesamtaussage ändert dies meiner Meinung nach aber nichts.

Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft - Degrowth oder Umstellung?

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