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Ideen und Lösungen

Ole Wintermann
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piqer: Ole Wintermann
Donnerstag, 15.08.2019

Mit alternativen Burgern die klimaschädliche Fleischindustrie auf ihrem eigenen Spielfeld schlagen

Die Fleischproduktion heizt den Klimawandel an. Wie könnte daher eine massentaugliche Alternative zum Fleisch aussehen? Rowan Jacobsen sieht in sogenannten "Alternativen Burgern" der Firmen “Impossible Foods” und “Beyond Meat” einen Ausweg. Jacobsen beschreibt den Werdegang beider Firmen und ihrer Burger, die er die letzten 5 Jahre aufmerksam verfolgt hat. Das Besondere dabei: Er schildert die Entwicklung nicht aus der Sicht eines Vegetariers, sondern schildert seine Geschmackserlebnisse aus Sicht eines Fleischessers. So vergleicht er die ersten Prototypen mit einem Billig-Schnitzel:

"I had to beg the company to send me one patty. It was hesitant. Back then, the burger was fussy. It didn’t work well on a grill."

Im Verlauf der letzten Jahre haben beide Firmen aber über den Vertrieb in traditionellen Fast Food Ketten und Supermärkten ihren Absatz beträchtlich steigern können (wenngleich er Unterschiede in der Qualität der Burger beider Firmen sieht). Die alternativen Burger haben denselben Proteinanteil wie tierische Burger (extrahiert aus Erbsen und Soya) und schmecken nach Fleisch (Dank des künstlich hergestellten Hämoglobins). In einem aktualisierten Test der aktuellen Varianten der alternativen Burger stellt er nun 5 Jahre später im Gegensatz zu seinem ersten Test fest:

"It looked identical to ground beef, so that’s how I treated it. And that’s how it performed. I made sliders, kebabs, nachos, chili, Bolognese sauce, even a little tartare."

Und diese Erkenntnis eines Fleischessers macht den Ansatz des klimaschonenden Fleischersatzes so spannend: Es ist besser und schmeckt besser als das Original. Es bedeutet nicht etwa (angeblichen) Verzicht, sondern erweitert das Geschmackserlebnis. Alternative Burger konnten die Firmen innerhalb von 5 Jahren deutlich verbessern; eine solche Verbesserung ist bei tierischen Burgern nicht möglich. Man schlägt die Fleischindustrie auf ihrem eigenen Spielfeld. Das macht Hoffnung.

Mit alternativen Burgern die klimaschädliche Fleischindustrie auf ihrem eigenen Spielfeld schlagen
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