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Ideen und Lösungen

Dominique Lenné
Dominique Lenné
Community piq
Sonntag, 20.01.2019

Micropayment für Online-Zeitungen?

Jeder von uns hat schon einmal - oder öfter - die Erfahrung gemacht, dass auf einen Online-Zeitungsartikel verlinkt wurde, der im Premium-Bereich lag. Sie oder er hätte dann in das Abo-Programm dieser speziellen Zeitung einsteigen müssen, nur um diesen einen Artikel zu lesen. Es gibt noch keine Möglichkeit, einzelne Artikel über eine Micropayment-Plattform zu bezahlen. 

Jede Zeitung besteht auf ihrer eigenen Abo-Paywall. Der Wunsch dahinter ist der nach Kundenbindung - ein Konzept des vergangenen Jahrtausends. Darüberhinaus wurde festgestellt (finde leider die Referenz nicht mehr), dass einfache, niedrigschwellige Micropayments am Ende mehr zahlende Kunden anlocken als von vornherein einen Abopreis zu verlangen. 

Diese Problematik wird hier diskutiert und einige Micropayment-Anbieter, wie Agate oder Jamatto werden vorgestellt. 

Micropayment für Online-Zeitungen?
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Kommentare 4
  1. Moritz Orendt
    Moritz Orendt · Erstellt vor 3 Monaten ·

    Naja, die micro-publishing revolution wird ja schon seit Jahren ausgerufen, aber leider springt der Funke nicht auf den User über.

    Weder scheint Blendle irgendwie Momentum zu gewinnen (sind ja auch schon seit ein paar Jahren auf dem Markt) noch kommt LaterPay irgendwie im Newsbereich voran (haben ja Spuegel online auch wieder als Partner verliren).

    1. Dominique Lenné
      Dominique Lenné · Erstellt vor 3 Monaten ·

      Hm das ist schade. Ich wollte eigentlich keine Revolution ausrufen. Es scheint hier ein Schwellenproblem zu bestehen, eine Art Henne-Ei-Problem für eine an sich mMn sinnvolle Sache.
      Naja, vielleicht wird das noch was...
      Einige Zeitungen bieten sehr billige Abos an, z.B. New York Times mit 1 $ pro Woche oder so. Da kann man dann schon dran denken, sich mehrere Abos zu halten, die zweitbeste Lösung.

  2. Maximilian Rosch
    Maximilian Rosch · Erstellt vor 3 Monaten ·

    Obwohl ich mich immer wieder mit dem Thema beschäftige, bin ich hier zu ein paar neuen Erkenntnissen gekommen. "Agate" war mit tatsächlich noch kein Begriff. Danke für den piq.

  3. Bettina Schnerr
    Bettina Schnerr · Erstellt vor 3 Monaten ·

    Danke für den Link.

    Als Leserin hoffe ich darauf, dass solche Modelle sich besser etablieren. Ich schätze blendle sehr und würde mich eher bei einem zweiten, vergleichbaren Anbieter anmelden (der vielleicht ein anderes Portfolio hat), als dass ich ständig Tagespässe bei den unterschiedlichsten Zeitungen buchen würde.

    Nach deinem Hinweis auf die Untersuchungen zu Micropayments (ziehen mehr zahlungswillige User an) suche ich bei Gelegenheit selbst gezielt danach. Das finde ich nämlich ein sehr interessantes Outcome.