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Ideen und Lösungen

Ole Wintermann
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piqer: Ole Wintermann
Sonntag, 03.02.2019

Globale Herausforderungen: Eine Plattform für die ambitionierten (aber nicht gehörten) MacherInnen

Die globalen Herausforderungen, denen sich die Menschheit gegenübergestellt sieht, wie der Klimawandel oder die Ernährung der Weltbevölkerung stellen neue Anforderungen an das Auffinden von Lösungen. Klassische politische Konzepte der nationalen Ebene scheinen auf globaler Ebene nicht mehr ausreichend wirksam zu sein, Unternehmenslenker denken zu sehr an den eigenen Profit, Künstliche Intelligenz allein wird uns nicht zu neuen Lösungen führen und Akteure, die global wirksam sein könnten, folgen bei ihrer Auswahl nicht dem Prinzip der "klügsten Köpfe".

Das Start-up Pioneer  ("A home for the ambitious outsiders of the world") möchte genau diese Kombination von Herausforderungen adressieren. Pioneer, so ein aktueller Forbes-Beitrag, ist die Plattform des Gründers Daniel Gross und hat das Ziel, weltweit die besten Köpfe – unabhängig von deren sozialer, nationaler, kultureller oder sonstiger Herkunft – zu versammeln und in einem virtuellen Prozess Lösungen im Kampf gegen Krebs und Klimawandel zu entwickeln.

Jeder Interessierte kann sich auf der Plattform mit einer Projektidee anmelden und dafür werben, in festgelegten Phasen gemeinsam mit anderen an der Umsetzung der Idee zu arbeiten. Durch ein mit der Aktivität verbundenes Punktesystem wird die Aktivität auf der Plattform belohnt, so dass mit der Zeit Ranglisten der Kompetenzen entstehen. Aus dieser Liste können dann zum Start einer Projektphase beratende Mitglieder ausgewählt werden und damit selbst wieder Punkte sammeln.

"It offers an opportunity for the tens, hundreds, maybe even thousands that have the potential to do great things, but for whom the stars wouldn’t have otherwise aligned."

Sicherlich könnte man sogleich kritisch hinterfragen, ob die hinter der Punkteverteilung stehende Künstliche Intelligenz nicht vielleicht ein verzerrtes Punktesystem unterstützt. Man könnte aber auch hinterfragen, warum im klassischen Meatspace Beziehungen und Herkunft mehr als die Kompetenz zählen.

Globale Herausforderungen: Eine Plattform für die ambitionierten (aber nicht gehörten) MacherInnen
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