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Thomas Rehehäuser
Thomas Rehehäuser
Community piq
Mittwoch, 06.03.2019

Essen für den Regenwald

Nachdem wir den Regenwald für unseren Konsum über Jahrzehnte geplündert, gerodet und abgebrannt haben, gibt es jetzt einen Ansatz, den Regenwald produktiv (im Sinne von schützend) für unseren Konsum zu nutzen.

»Geräuchertes Schweinefleisch hatte man mit einer Soße aus Camu Camu gewürzt, einer pflaumenartigen Frucht, die etwa 40-mal so viel Vitamin C wie eine Orange enthält – und bei deren Genuss es einem unwillkürlich die Lippen zusammenzieht. Eine als Appetithäppchen servierte Krokette aus Maniokpüree war mit einem spiralförmigen Band aus Aguaje verziert worden, der fleischigen Frucht der Buritipalme.«

Das Ziel ist es Holz, Kakao und Palmöl als wichtigste Exportprodukte des Regenwaldes abzulösen, um die Schrumpfung des peruanischen Regenwaldes abzumildern. Dazu haben sich die Küchenchefs zu Asociación Gastronómica de Ucayali (AGASU) zusammengeschlossen. Ihre Ausgangsfrage:

»Warum sollte man nicht versuchen, den Regenwald zu retten, indem man den Wert der dort wachsenden, gesunden Nahrungsmittel steigert, statt den Dschungel abzuholzen, um Platz für den Anbau von Monokulturen zu schaffen«

Der Artikel erläutert die Geschichte des Palmöls im Regenwald. Sie erläutert z. B. das die Ölpalme ein so dichtes Wurzelsystem bildet, dass andere Pflanzen keine Chance mehr haben.

Wir zerstören kollektiv, sehenden Augen den Regenwald für (u.a.) Palmöl (Cash Crops). Für Produkte, die wir nicht zum Überleben brauchen, zerstören wir unsere gemeinsame Lebensgrundlage. Wir zerstören die Lebensgrundlage der Menschen dort. Die Fettleibigkeit nahm in Peru ebenso zu, wie die Unterernährung!

Tragisch ist dabei, dass die peruanische Regierung weiter darauf drängt, Palmöl anzubauen. Das wir mit anderem Konsum den Regenwald retten könnten, bleibt fraglich. Aktuell ist diese Initiative nur lokal relevant und wirft noch viele Fragen und Gefahren für deren breite Nutzung auf.

Essen für den Regenwald
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