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Ideen und Lösungen

Daniela Becker
Umweltwissenschaftlerin und Journalistin
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piqer: Daniela Becker
Sonntag, 11.10.2020

"Eine Stadt ist ein Ort des Gemeinwohls"

Der Ökonom Uwe Schneidewind ist Professor an der Universität Wuppertal und Experte für Transformationsforschung, also jemand, der sich schon sehr lange damit auseinandersetzt wie sich Gesellschaften verändern können und müssen, um die Klima- und Ressourcenkrise zu bewältigen.

Bei den Kommunalwahlen in NRW ist Schneidewind als politischer Quereinsteiger für die Grünen angetreten und hat die OB-Wahl in Wuppertal gewonnen. In diesem Interview spricht er über sein Vision für Wuppertal und „das gute Leben für alle“ in der Stadt.

Ich glaube, es ist wichtig, eine Haltung zu entwickeln: Lokalpolitik arbeitet ja oft reaktiv, sie arbeitet vorliegende Probleme ab, aber selten ist sie strategisch nach vorne ausgerichtet, um einem Leitbild der Stadtentwicklung zu folgen. Politik kann jedoch auch heißen, die Idee, die in einer Stadt verborgen liegt, aufzudecken. Dafür kann sich eine Stadt mit anderen vernetzen, sie kann internationale Expertise nutzen, und sie kann sich selbst als lokales, demokratisches Experiment auffassen, in dem ausprobiert wird, was auch über die Stadt hinaus ein gutes Leben möglich macht.

Was ist also seine Vision für eine Stadt?

Eine Stadt ist ein Ort des Gemeinwohls und eines Handelns, das am Gemeinwohl orientiert ist. Sie ist mehr als die Koordination von Einzelinteressen unter Wettbewerbsdruck. Sie sollte sich von der Idee des guten Lebens für alle Stadtbewohnerinnen leiten lassen.

Wird spannend zu beobachten, wieviel Schneidewind von seinen Versprechen und Visionen einlösen kann.

"Eine Stadt ist ein Ort des Gemeinwohls"

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Kommentare 1
  1. Holger Zimmermann
    Holger Zimmermann · vor 9 Tagen

    Dass Lokalpolitik oft reaktiv arbeitet, kann ich aus verschiedenen Perspektiven nur bestätigen. "Wer Visionen hat, geht zum Arzt", habe ich da nicht nur einmal gehört. Dabei ist es wichtig, ein Bild davon zu haben, wie die Zukunft aussehen soll, da nur so zueinander passende Entscheidungen getroffen werden können. Hat Politik kein solches Bild, wird jede Entscheidung zum Einzelfall, was oft bedeutet, dass sich die einzelnen Handlungen widersprechen und so deren Wirkung verpufft.

    Etwas älter und doch noch zutreffend:
    https://blog.projektme...

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