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Ideen und Lösungen

Alexandra Endres
Journalistin und Volkswirtin
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piqer: Alexandra Endres
Mittwoch, 15.05.2019

Eine Radiostation in den USA hält indigene Sprachen am Leben

Früher mussten sie ihre Muttersprache verstecken. Stattdessen sprachen sie Englisch oder Spanisch, denn Mixtekisch war nicht gut angesehen, so wie die anderen indigenen Sprachen aus Mittelamerika. Doch wer seine Sprache verleugnet, versteckt einen wichtigen Teil seiner Identität.

Die Rede ist von Menschen, die auf den Feldern der USA arbeiten, aber anderswo ihre Wurzeln haben. Viele von ihnen kommen aus Mexiko und anderen mittelamerikanischen Ländern, und für viele von ihnen ist eine indigene Sprache wie Mixtekisch die Muttersprache. Doch auch in ihren Herkunftsländern sind die alten indigenen Sprachen nicht mehr sehr lebendig:

Due to economic and cultural pressure in Mexico, many Mixtec communities are shifting to Spanish. UNESCO considers almost half of Mixteco’s 50 dialects to be either severely endangered or at risk of endangerment.

Der Radiosender Radio Indígena arbeitet daran, diese Sprachen am Leben zu halten. Für die Farmarbeiter ist er so etwas wie eine Verbindung zu ihrer Heimat, Identität und eigenen Kultur. Radio Indígena sendet 40 Stunden jede Woche, Musik und Wortbeiträge, und zwar in mehreren verschiedenen indigenen Sprachen, ebenso wie auf Spanisch. Für NBC News hat Ludwig Hurtado Radio Indígena porträtiert:

The station is a welcome cultural lifeline for thousands of farm workers who speak Mixteco or other indigenous Central American languages.

“Listening to it is a point of pride,” Alvarado, who is a frequent listener, said. While he only understands Spanish and Mixteco, he often will listen to some of Radio Indígena’s shows in Zapoteco, Triqui, and Nahuatl. Even if he doesn’t understand them, he said he’s proud to hear the languages being kept alive on the airwaves.

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