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piqer: was wäre wenn Magazin
Mittwoch, 18.09.2019

Ein Mörder erklärt, warum Gefängnisse schlecht funktionieren und wie es besser gehen könnte

Pedro Holzhey hat seine Frau mit einem Hammer erschlagen. Die enorme Schuld, was er dem Opfer, den Angehörigen und Freunden angetan hat, lastet auf ihm und er arbeitet daran, dieser Verantwortung gerecht zu werden:

„Meine Tat ist wie ein Rucksack, den ich mein Leben lang nicht mehr absetzen kann. Er ist sichtbar für alle. Und ich musste lernen, diesen Rucksack zu tragen.“

15 Jahre lang saß er dafür im Gefängnis, wie er in dem sehr persönlichen Text für was wäre wenn berichtet. Ob die Strafe gerecht ist, mag er nicht zu beurteilen. Keine Strafe könne schließlich das Leben eines Menschen aufwiegen. Das Leben in der Haftanstalt hinterlässt jedoch Spuren. Der ehemalige Bundeswehroffizier spricht von „Ungerechtigkeit, Machtmissbrauch und Willkür“, die er erfahren hat:

„Was hinter den Mauern der Justiz vor sich geht, hätte ich in meinem früheren Leben nie geglaubt und hätte jeden einen Lügner genannt, der anderes behauptet hätte.“

Sein Grundvertrauen in Demokratie, Politik und Justiz seien damit irreversibel erschüttert worden.

Der Text gibt einen Eindruck, warum Gefängnisse weit entfernt davon sind, Täterinnen und Täter zu besseren Menschen zu formen. Nach Angaben des Justizministeriums liegt die Rückfallquote bei 45 Prozent, bei Jugendlichen gar bei 64 Prozent. Zum Ende des Textes verweist Pedro Holzhey auf ein Beispiel, wie es anders gehen könnte. In Brasilien gibt es Reintegrationszentren, die deutlich geringere Rückfallquoten als Gefängnisse erzielen:

„Die Gemeinschaft kann sich also entscheiden, ob sie in ihrer Kommune einen humanen Strafvollzug will, an dem sie sich beteiligt, oder ob sie Vergeltung leben will.“
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